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„Ein Herz und eine Seele“ : Ein verbaler Rundumschlag im Theater

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Theatermacher Elmshorn bringen mit „Der Sittenstrolch“ eine Folge des Fernsehklassikers „Ein Herz und eine Seele“ auf die Bühne.

Neumünster | Vor zwei Jahren waren die Theatermacher Elmshorn bereits mit einer Aufführung des Fernsehklassikers „Ein Herz und eine Seele“ in Neumünster – jetzt machen sie erneut an der Schwale Station. Am Sonnabend, 25. April, wird im Theater der Stadthalle am Kleinflecken ab 20 Uhr das Stück „Der Sittenstrolch“ präsentiert.

In dieser Folge glänzt Alfred Tetzlaff (Götz Jacobs) mal wieder als kleinbürgerlicher Spießer, der mit abfälligen Äußerungen über Gott und die Welt herzieht. Seine Ehefrau Else (Sabine Rubehn), die er gerne als dusselige Kuh bezeichnet, muss genauso unter seinen Sprüchen leiden wie sein „roter“ Schwiegersohn Michael (Oliver Krull).

Alfred ist um keine Ausrede verlegen, wenn es um seine Person geht, und er bastelt sich die Sätze so zurecht, wie es ihm passt. In der Episode „Der Sittenstrolch“ erleben die Zuschauer ihn aber auch als ein Ekel mit Schwächen. In einem polizeilichen Verhör wird er zeitweise ungewohnt kleinlaut und muss um seine Ehre kämpfen.

Die in den Jahren 1973-1976 produzierte Serie „Ein Herz und eine Seele“ basiert auf einem amerikanischen Vorbild und war die erste Sitcom in der deutschen Fernsehgeschichte. Geistiger Vater der Serie ist der Journalist Wolfgang Menge, der in den 60er-Jahren erfolgreich Drehbücher für Fernsehsendungen schrieb.

Karten für die Aufführung sind zum Preis von 13 Euro im Vorverkauf im Konzertbüro Auch & Kneidl, Großflecken 34a, Tel. 4 40 64  erhältlich.

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erstellt am 21.Apr.2015 | 17:00 Uhr

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