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Holsteinischer Courier

20. Oktober 2017 | 23:47 Uhr

Konzert : Ein unverwechselbarer Musikstil

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die „Hamburg Klezmer Band“ spielte in der Einfelder Christuskirche gute jiddische und osteuropäische Volksmusik

shz.de von
erstellt am 21.Feb.2017 | 06:34 Uhr

Neumünster | Den unverwechselbaren Musikstil des Klezmer spielte am Sonntagabend die „Hamburg Klezmer Band“ in der Einfelder Christuskirche. Gut 90 Liebhaber der jiddischen Volksmusik ließen sich von dem Herrenquartett musikalisch verzaubern. Es war bereits der zweite Auftritt der Hamburger im Gotteshaus an der Dorfstraße.

„Wir spielen nicht nur jiddische Musik, sondern auch osteuropäische, zum Beispiel rumänische, moldawische und ukrainische“, sagte der Violinist Mark Kovnatskiy zu Beginn. Neben der traditionellen Geigen-Besetzung und dem aus Sibirien stammenden Akkordeonisten Stanislav Dinerman gehört der moldawische Schlagzeuger Peza Boutnari zur Band – und die hatte überraschend auch einen Tubisten dabei, den Russen Mikhail Manevitch. Das tiefe Brummen der Tuba stellte das frisch-flotte Geigenspiel umso deutlicher heraus und gab den Liedern ihr volkstümliches Flair. Hin und wieder sang der Violinist zu den Tanzstücken.

Viele Zuhörer hatten schon bei den ersten Klängen ein Lächeln auf den Lippen und wippten vergnügt mit. Auch ihre Solokünste durften die ausgezeichneten Musiker beweisen. Tänze in unterschiedlichen Tempi sorgten für viel Abwechslung. So gaben die Klezmorim, also die Musiker, etwa Terkish oder Bulgars zum Besten. „Ein Bulgar ist ein schneller Tanz, der allerdings nichts mit Bulgarien zu tun hat“, erklärte Mark Kovnatskiy.

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