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29. Februar : Ein Tag der offenen Tür zum 12. Geburtstag

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Aline Clausen feiert heute wie 42 andere aus Neumünster und Wasbek ihren Geburtstag – ein besonderer Tag!

Neumünster | Eigentlich wollte es ihre Mutter gerne verhindern, weil sie es zu kompliziert fand, doch das Schicksal nahm seinen Lauf: Als Aline Clausen am 29. Februar 1968 um 3.30 Uhr in Preetz zur Welt kam, war zunächst nur ihr Vater richtig glücklich. „Das ist doch ein tolles Geburtsdatum!“, jubelte er. Es dauerte einige Zeit, bis sich die gesamte Familie an das ungewöhnliche Datum gewöhnt hatte.

An diese Anekdote erinnert sich Aline Clausen auch heute noch, an ihrem 12. „richtigen“ Geburtstag. Gefeiert wird an diesem Montag mit Freunden, Bekannten und Nachbarn bei einem Tag der offenen Tür im Haus der Veranstaltungsmanagerin und Hochzeitsplanerin aus Gadeland.

Aufgewachsen ist Aline Clausen in Bad Segeberg, sie ging dort auch zur Schule. Vor 19 Jahren zog die Mutter von zwei Söhnen mit ihrem Mann nach Neumünster.

Dass sie an einem besonderen Tag das Licht der Welt erblickte, wurde ihr in der Schule richtig bewusst. „Die Lehrer machten sich außerhalb der Schaltjahre am 1. März immer einen Spaß und erklärten, ich hätte ja gar nicht Geburtstag, weil es den Tag nicht gab.“ Das ist vielleicht auch der Grund, warum sie mit dem 1. März nie so richtig warm wurde: „Es ist nicht mein Datum.“

An die Geburtstagspartys erinnert sich Aline Clausen dagegen noch gerne: „Das Motto war jedes Jahr wieder Fasching, obwohl die Zeit eigentlich immer schon vorbei war. Aber ich fand das trotzdem toll.“ Ihre Mutter gab ihr irgendwann zudem einen Rat mit auf den Weg, den sie auch nicht vergessen sollte: „Du hast immer dann Geburtstag, wenn die Olympischen Sommerspiele stattfinden.“ Und sie meint dazu: „Das hat doch was!“

Schön findet die Gadelanderin auch, dass sich alle vier Jahre wieder Leute bei ihr melden, die sonst ihren Geburtstag auch schon mal vergessen. Dazu gehört eine Freundin aus Kindheitstagen, mit der sie kaum noch zu tun hat, sowie ihr alter Chef bei der Volksbank in Bad Segeberg. „Die rufen dann an, und wir quatschen ein bisschen. Schließlich hat sich ja in vier Jahren auch einiges getan.“

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erstellt am 29.Feb.2016 | 08:00 Uhr

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