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Niederdeutsche Bühne : Ein sehr diskreter Ministerialrat

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Zum Abschluss der Theatersaison bietet die Niederdeutsche Bühne mit „Jümmer diskret“ eine turbulente Verwechslungskomödie

von
erstellt am 06.Apr.2016 | 08:00 Uhr

Neumünster | Die letzte Premiere dieser Theatersaison der Niederdeutschen Bühne (NBN) findet am Freitag, 15. April, um 20 Uhr im Studio-Theater an der Klosterstraße 12 statt. „Jümmer diskret“ ist eine jener Verwirr- und Verwechslungskomödien, in denen sich der Zuschauer auf nichts verlassen kann – außer auf die Tatsache, dass hinter jeder der zahlreichen Türen immer schon die nächste komische Katastrophe lauert.

„Jümmer diskret“ heißt die Komödie von Lewis Easterman in einer niederdeutschen Fassung von Gerd Meier. Für die Regie und das Bühnenbild ist Ulrich Herold verantwortlich. Auf der Bühne stehen Stephan Greve, Anna Lena Graff, Volker Rohweder, Carina Thomsen, Dagmar Wilhelmsen-Schmitt, Werner Münz und Olaf Hoffmann. Anna Lena Graff ist eine Profischauspielerin aus Hamburg. „Sie ist jetzt eingesprungen und wird in der nächsten Saison auch wieder in einem Stück mitspielen“, teilte der stellvertretende Bühnenleiter Frank Juds mit.

Der scheinbar so seriöse Ministerialrat Hofer ist in dem Stück das Opfer von vielen unliebsamen Überraschungen. Er möchte von der Diskretion eines First-Class-Hotels profitieren, um nicht nur einen Koffer mit Bestechungsgeld entgegenzunehmen, sondern sich auch noch mit seiner Domina zu einem im wahrsten Sinne des Wortes fesselnden Schäferstündchen zu treffen. Aber dann ist die Domina gar keine Domina, der Mann mit dem Geldkoffer taucht im falschen Moment auf, und eine junge Journalistin wittert einen schlagzeilenträchtigen Skandal. Zum Glück arbeitet im Hotel ein Zimmerkellner, der dem Regierungsrat sehr ähnlich sieht. Der wird als Double eingesetzt, was noch haarsträubendere Verwicklungen verursacht. „Die Verwandlungen werden immer schneller – bis dem Zuschauer nicht nur vor Lachen schwindlig ist“, teilt die Bühne über das neue Stück mit.

Die weiteren Termine: 16. April (15 Uhr), 18. bis 20. und 23. April (je 20 Uhr), 24. April (16 Uhr, alle in der Studiobühne), 21. und 22. April (20 Uhr, Theater in der Stadthalle). Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf für 11 bis 13 Euro plus Gebühr (Schüler und Studenten 5 Euro) bei Auch & Kneidl am Großflecken, Restkarten eine Stunde vor Beginn der Aufführung an der Abendkasse.

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