Bordesholm : Ein neuer Eingang zum Gewölbekeller

Reinhard Koglin steht vor dem Fenster, das zu einem eigenen Eingang für den Gewölbekeller umgebaut wird. Anhand von Zeichnungen erläutert er die Planung.
Reinhard Koglin steht vor dem Fenster, das zu einem eigenen Eingang für den Gewölbekeller umgebaut wird. Anhand von Zeichnungen erläutert er die Planung.

Während der Bauarbeiten bleibt der Raum geschlossen.

shz.de von
30. August 2015, 09:00 Uhr

Bordesholm | Der Gewölbekeller des Klosterstifts in Bordesholm wird ab Montag, 7. September, aufgrund von Umbauarbeiten für zwei Wochen geschlossen. Der als Museum betriebene unterirdische Raum am Lindenplatz bekommt einen vergrößerten und überdachten Vorplatz und einen separaten Eingang.

„Das ist ein lang gehegter Wunsch, der nun realisiert wird“, sagte Reinhard Koglin, Vorsitzender des Kultur- und Verschönerungsvereins Bordesholmer Land (KVBL). Bisher wurde der Eingang zum rund 600 Jahre alten Kellergewölbe über den Wirtschaftseingang des Stifts mitgenutzt. Unvermeidliche Küchengerüche aus der Großküche des Pflegeheims will man so zukünftig umgehen, erklärte Koglin.

Der separate Eingang am Westflügel des Pflegeheims wird nur zwei Meter links neben dem jetzigen Eingang sein, dort ist momentan ein Fenster. 25  000 Euro Baukosten sind insgesamt veranschlagt, dafür wird auch ein Teil der Böschung weggenommen, um den Platz geräumiger zu machen.

Der Landesverein für innere Mission ist der Besitzer des Gebäudes und unterstützt den KVBL finanziell beim Umbau. Da die Gemeinde Bordesholm den uralten Kellerraum als Trauraum mitnutzt, hofft Koglin auch von dieser Seite auf eine finanzielle Beteiligung.

Der KVBL kümmert sich seit 1999 um das historische Gewölbe, in dem die Geschichte des ehemaligen Klosters und der darauf folgenden Lateinschule dokumentiert ist. Über seine Funktion kann bisher nur spekuliert werden. Möglicherweise war der Keller die Klosterbrauerei.

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