Kindergarten Einfeld : Ein Neubau zum 70. Geburtstag

Auf Linus (von links), Christian, Arthur, Victoria, Melina und Regine Rahlf kommt eine spannende Bauzeit zu.
Auf Linus (von links), Christian, Arthur, Victoria, Melina und Regine Rahlf kommt eine spannende Bauzeit zu.

Alt- und Zwischenbau der Kita Einfeld sollen ersetzt werden. Rund zwei Millionen Euro investiert die Stadt Neumünster in das Projekt, für das erhebliche Gördermittel erwartet werden.

shz.de von
08. Februar 2018, 12:07 Uhr

Neumünster | Für die Kita Einfeld am Bollbrück, die in diesem Jahr 70. Geburtstag feiert, ist es wohl das schönste Geschenk: Der Altbau und der Verbindungstrakt zum bisherigen Neubau sollen abgerissen und komplett neu errichtet werden. Heute Abend berät die Politik über die Umsetzung der Pläne im Bauausschuss, über die dann in der Ratsversammlung am Dienstag, 13. Februar, entschieden werden soll.

Geplant ist ein eingeschossiger Neubau (695 Quadratmeter), der Platz für zwei Elementargruppen, das Familienzentrum, den Verwaltungstrakt, einen Speiseraum und die Küche bietet. „Damit wird mehr Platz für die bestehenden Gruppen geschaffen, eine Erhöhung der Kinderzahl ist aber nicht geplant“, erklärte Regine Rahlf, stellvertretende Kita-Leiterin. Derzeit gibt es sechs Gruppen an der Kita. Mit den 185 Quadratmetern mehr gebe es die Option für mehr Kindergartenplätze, sagte Ralf-Joseph Schnittker vom Tiefbauamt.

Den jetzigen Altbau, Baujahr 1956, könne man kaum noch nutzen. „Im oberen Stockwerk gibt es erhebliche Probleme mit dem Brandschutz, sodass diese Räume ungenutzt sind, und die Bausubstanz ist schlecht“, so Schnittker. Auch der bisherige Speiseraum und die Küche seien zu klein. Dieser Raum wird zu einem Gruppenraum umfunktioniert.

Das Familienzentrum soll im Eingangsbereich eingerichtet werden, sodass die Besucher nicht durch die Kita gehen müssen, um dorthin zu gelangen. „Wir werden einen zentralen Haupteingang bekommen“, so Regine Rahlf. Zum Innenhof der Kita soll ein verglastes Foyer den geplanten Neubau mit dem bestehenden Gebäude aus den 70er-Jahren verbinden.

Der Bau soll bereits im Sommer dieses Jahres begonnen und bei laufendem Betrieb durchgeführt werden. „Das wird noch etwas kompliziert, weil wir in der Zeit drei Gruppen mit älteren Kindern in Container auf dem Einfelder Marktplatz unterbringen wollen und noch genau überlegen müssen, wie wir das umsetzen“, erklärte Regine Rahlf. Mit dem Abriss soll in den Sommerferien begonnen werden. Ein Jahr später, im Sommer 2019, soll der Bau fertig sein.

Insgesamt gut zwei Millionen Euro kostet die Maßnahme, die über das Kommunalinvestitionsfördergesetz mit 542 000 Euro gefördert werden könnte.

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