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Ein Marderhund wurde in Großharrie überfahren

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Marderhund oder Enok ist nicht aufzuhalten. Gestern Morgen wurde zwischen Großharrie und Neumünster Einfeld ein Rüde überfahren. Der aufmerksame Autofahrer informierte den Großharrier Jäger und Landwirt Carsten Röpke. In den vergangenen zehn Jahren haben die plump wirkenden Marderhunde aus Ostasien nicht nur Dänemark erreicht. Auch in Schleswig-Holsteins Binnenland erobert der Einwanderer Lebensraum. 2013 wurden in Bönebüttel drei Marderhunde erlegt. In Großharrie war das überfahrene Tier der erste direkt gesichtete Enok. Feuchtgebiete wie das Dosenmoor mit seinen angrenzenden Wiesen bieten dem Marderhund idealen Lebensraum. Mit seinen Braun- und Grautönen im Fell ist der nachtaktive Marderhund bestens getarnt. Etwa zehn Kilo wog der gutgenährte Rüde, der Montag überfahren wurde.

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erstellt am 18.Feb.2014 | 11:22 Uhr

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