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Holsteinischer Courier

20. November 2017 | 14:43 Uhr

Chorkonzert : Ein launiger Abend mit Jazz und Pop

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Chöre der Gemeinschaftsschule Brachenfeld und die Gruppe „So What“ aus Kiel unterhielten 150 Zuhörer in der Klaus-Groth-Schule.

shz.de von
erstellt am 04.Jul.2017 | 06:00 Uhr

Neumünster | Unter dem Motto „All that Jazz“ heizte die Kieler Jazz-Band „So What“ am Sonntagabend zusammen mit dem Unterstufenchor der Gemeinschaftsschule Brachenfeld (Chorios) und dem Eltern-Lehrer-Ehemaligen-Chor (Elch-Chor) rund 150 Zuhörern ein. Dirigiert wurden sie von dem Musiklehrer und Organisator des Abends, Christian Schröder.

Das Konzert fand aus organisatorischen Gründen in der Aula der Klaus-Groth-Schule an der Parkstraße statt. „Bei uns auf der Bühne der Gemeinschaftsschule Brachenfeld steht noch ein großes Wasserbecken, weil dort die Odysseus-Sage aufgeführt wurde“, erklärte Christian Schröder.

Den Auftakt bildete der Elch-Chor mit Stücken wie „Fever“ und „And all that Jazz“ aus dem Musical Chicago. Begleitet wurden die Sänger von den Kieler Musikern von „So What“. Der Chor und die Band kannten sich bereits, denn Pianist Lars Scheffel war früher Bio- und Chemielehrer an der Gemeinschaftsschule Brachenfeld. „Aber auch heute noch machen Christian Schröder und ich viele Projekte zusammen. Mit ihm ist es immer lustig“, sagte Scheffel.

Dass Schröder Spaß an seiner Arbeit hat, war am Sonntagabend schnell zu erkennen. Mit strahlenden Augen und lustigen Sprüchen kommentierte er das Konzert und hielt auch die Musiker bei Laune. Bereits seit 30 Jahren leitet Schröder den Elch-Chor.

Anschließend spielte „So What“ zwei instrumentale Stücke: Zum einen „Walk Tall“, das ursprünglich von Joe Zawinul komponiert, aber von Scheffel neu arrangiert wurde. Zum anderen das von Scheffel selbstgeschriebene Lied „Weed“. „Das sind zwei sehr anspruchsvolle Stücke“, erklärte der Pianist, doch die sechs Musiker beherrschten sie problemlos.

Der Unterstufenchor konnte mit „Lass uns gehen“ von Revolverheld, „New York, Rio, Rosenheim“ von den Sportfreunden Stiller und „Au revoir“ von Mark Forster überzeugen. Zum Schluss traten noch einmal „So What“ und der Elch-Chor auf. Mit einem tosenden Applaus wurden sie um eine Zugabe gebeten und wiederholten noch einmal das Motto des Abends: „And all that Jazz“. „Ein tolles Konzert“, urteilte die Zuschauerin Antje Paedtke, die normalerweise selbst mit im Chor singt.

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