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Sitzung : Ein Kreisel soll die Kreuzung entschärfen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Gadelander Beirat fordert die Verwaltung zum Handeln auf. Die Kreuzung Boostedter Straße/Leinestraße soll zum Kreisel umgebaut werden.

shz.de von
erstellt am 16.Dez.2013 | 08:00 Uhr

„Wer da morgens zum Dienst fährt, weiß, das ist der Wahnsinn“: Stadtteilbeirat Hasan Horata (SPD) kennt die Kreuzung Boostedter Straße/Leinestraße ziemlich gut. Der Umbau dieser Kreuzung zum Kreisel ist schon seit Jahren in Gadeland im Gespräch, um die Verkehrssituation zu entschärfen.

Doch getan habe sich relativ wenig, monierte Stadtteilvorsteher Dr. Volker Matthée auf der jüngsten Sitzung des Gadelander Stadtteilbeirats. Einstimmig beschloss der Beirat eine deutliche Ansage an die Verwaltung.

„Wir sind uns einig, dass diese Forderung weiter gestellt wird“, so Matthée. Denn für Abbieger und Autofahrer, die von der Hartwigswalder Straße kommen, ist die Kreuzung brenzlig – vor allem, wenn in Stoßzeiten der Schwerlastverkehr von der B 205 heranrauscht. Die Verwaltung sollte eine Förderquote für das Vorhaben ermitteln, das laut Helga Bühse vom Bau- und Planungsausschuss der Stadt etwa 50 000 Euro kostet.

Die Förderung wurde zunächst für 2013, dann für 2014 in Aussicht gestellt. Passiert ist bislang aber nichts. Matthée übte Kritik: „Da ist die Verwaltung nicht mit genug Energie herangegangen.“

Der Antrag fordert die Verwaltung nun auf, den Umbau zügig in die Wege zu leiten und beim Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr einen „aussichtsreichen“ Förderantrag zu stellen.

Um weitere Straßen und Wege drehten sich auch die weiteren Tagesordnungspunkte des Abends. Da immer noch viele Anlieger den Trampelpfad quer durchs Feld am Ende des Krogredders nutzen, um zu Famila zu kommen, sucht der Beirat jetzt nach einer Möglichkeit, den Schleichweg zu legalisieren.In seinem Antrag fordert er die Verwaltung auf, zu prüfen, ob ein schmaler Weg auf dem Grundstück der Emil Köster Gmbh, der vom Ende des Krogredders paralell zum Knick dorthin führt, freigeschnitten und planiert werden könnte. Eine Freigabe des Weges durch das Feld komme nicht in Frage, wurde in der Sitzung deutlich: Denn dann müsste der Pächter für alles haften, was dort passiert.

Ebenfalls einstimmig fordert der Beirat die Stadt auf, die Dannenkoppel auf der Länge des Sportplatzes als Tempo-30-Zone auszuweisen. Matthée: Alle benachbarten Straßen haben ein solches Limit. Warum die Dannenkoppel nicht?“

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