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Grossenaspe : Ein Jahr lang wird mitten im Dorf gebaut

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

In Großenaspe wird die Ortsdurchfahrt saniert.

Morgen geht es los: Die Ortsdurchfahrt von Großenaspe wird saniert. Die Arbeiten sollen bis 30. Juni 2016 dauern. Die Einwohnerversammlung zur Sanierung der Großenasper Schulstraße (K 111) sorgte am Montagabend für einen rappelvollen Saal in Timms Gasthof. Rund 180 Interessierte hatten sich versammelt, um sich über die Großbaustelle zu informieren.

Insbesondere waren die Großenasper daran interessiert, mit welchen Einschränkungen sie während der Bauphase, die voraussichtlich bis zum Sommer 2016 andauern wird, an der Hauptdurchfahrtsstraße des Ortes rechnen müssen. Insgesamt gab es unter den Teilnehmern jedoch von vornherein den Konsens, dass man froh sei, dass an dieser Stelle nun nach 35 Jahren endlich einmal wieder etwas passiere.

Vorgestellt wurde die Baumaßnahme, die am 5. Oktober starten soll, von Carsten Bein, der als Bauingenieur die Überwachung der Arbeiten übernehmen wird. Demnach werden die Bautätigkeiten aus südlicher Richtung kommend in mehreren Abschnitten, beginnend an der Einfahrt zum Betriebsgelände der Firma Krebs, ausgeführt.

Zeitweilige Vollsperrungen werden dabei nicht zu vermeiden sein. Die Zufahrten zu den Grundstücken sowie auch die Erreichbarkeit der Kirche und der Einsatz der Feuerwehr sollen jedoch gewährleistet bleiben. Die genauen Bauabschnitte wurden jedoch noch nicht festgelegt.

Die Kosten der Sanierung der etwa 700 Meter langen Straße bezifferte Carsten Bein mit rund 1,2 Millionen Euro. Erneuert werden dabei 7800 Quadratmeter Fahrbahn mit Unterbau, Trag- und Deckschicht in einer Tiefe von 55 Zentimetern.

Verlegt werden außerdem 700 Meter Regen- und 600 Meter Mischwasserrohre. Außerdem werden die öffentlichen Anschlussleitungen sowie auch die Schächte erneuert. 2016 soll schließlich noch eine sogenannte Inlinersanierung des Schmutzwasserkanals vorgenommen werden.

Bei der Finanzierung des Vollausbaus übernimmt der Kreis Segeberg die Kosten für die Fahrbahn in Höhe von 660 000 Euro. Die Sanierung der maroden Abwasserleitungen muss die Gemeinde tragen. Hier wurden die Kosten mit 580 000 Euro beziffert.

Kosten für die Anwohner entstehen nicht, da es sich um eine Kreisstraße handelt. Und zur Finanzierung der Kanalsanierung wurden bereits im Januar die Abgabensätze für Abwasser von 59 Cent auf 1,64 Euro erhöht.  


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