Gerisch-Stiftung : Ein großer Coup

200 Besucher kamen zur Ausstellungseröffnung von „Cannonball Paradise“ in die Gerisch-Stiftung und erfreuten sich bei einem gemeinsamen Rundgang der vielseitigen Werke von Yinka Shonibare.
200 Besucher kamen zur Ausstellungseröffnung von „Cannonball Paradise“ in die Gerisch-Stiftung und erfreuten sich bei einem gemeinsamen Rundgang der vielseitigen Werke von Yinka Shonibare.

Die Gerisch-Stiftung zeigt bis Oktober die Ausstellung „Cannonball Paradise“ des Künstlers Yinka Shonibare.

shz.de von
28. April 2014, 07:45 Uhr

Trotz des herrlichen Wetters ließen sich gestern rund 200 Kunstenthusiasten die Eröffnung der neuen Ausstellung in der Herbert-Gerisch-Stiftung nicht nehmen. Ab sofort ist Yinka Shonibare mit seiner Ausstellung „Cannonball Paradise“ in der Villa Wachholtz, in der Galerie wie auch im Skulpturenpark zu sehen. Damit ist der Stiftung wahrlich ein großer Coup gelungen. Yinka Shonibare ist nach Romuald Hazoumè der zweite Künstler mit afrikanischen Wurzeln, der sich in der Gerisch-Stiftung verewigt. Und insbesondere gehört er zur Weltelite der ganz großen Künstler. Die Gerisch-Stiftung zeigt seine Werke erstmals in Deutschland in einer umfassenden Einzelausstellung. „Es ist ein ganz großes Glück, die Ausstellung hier zu haben. Darauf sind wir stolz“, sagte Kurator Dr. Martin Henatsch.

Head of Arts Elke Ritt vom British Council aus Berlin referierte über den 1962 in London geborenen Künstler: „In seinen Werken setzt Shonibare sich unter anderem mit Rassismus, Identität und Vorurteilen auseinander, die er spielerisch verpackt“.

Der auf den Rollstuhl angewiesene Künstler konnte mangels Barrierefreiheit nicht teilnehmen. „Wir laden aber am 3. Juli zu einer zweiten Ausstellung ‚Aliens in Parlament‘ ins Kieler Landeshaus ein. Dann wird der Künstler vor Ort sein“, kündigte Henatsch an. Die aktuelle Ausstellung ist bis zum 19. Oktober zu sehen.

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