Neumünster : Ein Feuerwehrhaus für Kinder

So sah das Wehrhaus an der Hauptstraße in Brachenfeld früher aus, als die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr das Gebäude noch aktiv nutzten. Nun soll es Unterkunft für eine zu gründende Kinderfeuerwehr werden.
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So sah das Wehrhaus an der Hauptstraße in Brachenfeld früher aus, als die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr das Gebäude noch aktiv nutzten. Nun soll es Unterkunft für eine zu gründende Kinderfeuerwehr werden.

Brandschutzausschuss gibt grünes Licht für die Umnutzung des ehemaligen Wehrhauses Brachenfeld / Wehr Mitte soll entpflichtet werden

shz.de von
27. Juni 2018, 07:45 Uhr

Neumünster | Noch ist sie nicht gegründet, doch einen Raum gibt es schon mal: Die erste Kinderfeuerwehr in Neumünster soll im Gebäude der ehemaligen Freiwilligen Feuerwehr Brachenfeld an der Hauptstraße unterkommen. Das beschloss gestern Abend der Ausschuss für Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz einstimmig. Zudem soll die Verwaltung mit dem Stadtfeuerwehrverband zusammen ein Konzept für die Nachwuchsorganisation erstellen, in der Kinder ab sechs Jahren mitmachen können.

Im vergangenen Jahr fusionierte die Ortswehr Brachenfeld mit Stadtmitte zur Wehr Mitte mit Standort im Gefahrenabwehrzentrum. Das ehemalige Wehrgebäude an der Hauptstraße steht damit für eine andere Verwendung zur Verfügung. Bis zur Gründung einer Kinderfeuerwehr soll zunächst die Jugendfeuerwehr die Räume nutzen können, etwa um Ausstattungsgegenstände oder Anhänger dort unterzubringen und gemeinsam Ausbildungsveranstaltungen abzuhalten. Die Jugendwehren sollen aber weiterhin den entsprechenden Ortswehren angebunden bleiben.

Ferner sprach sich der Ausschuss gestern Abend dafür aus, die Pflichtfeuerwehr Neumünster Mitte wieder in eine Freiwillige Feuerwehr umzuwandeln (der Courier berichtete). Endgültig entscheidet darüber der Rat am Dienstag. „Wir arbeiten gut zusammen, die Wogen haben sich geglättet“, erklärte Wehrführer Michael Hahnke dem Gremium. Auf einer Versammlung am 31. Juli soll nun die Rückkehr zur Freiwilligen Feuerwehr umgesetzt werden.

Schließlich wurde der Wahl eines zweiten stellvertretenden Wehrführers bei der Feuerwehr Einfeld zugestimmt. So soll die zunehmende Arbeitsbelastung der Wehrführung besser auf mehrere Schultern verteilt werden. Der stellvertretende Ausschussvorsitzende Ralf Ketelhut (Grüne) ergänzte den Antrag um einen Evaluationsauftrag. „Wir betreten damit Neuland. Ich möchte wissen, ob dieser Schritt der Wehr auch wirklich hilft. Deshalb soll sie nach zwei Jahren einen kurzen Bericht geben“, so Ketelhut.

Den Baubeschluss zur Erweiterung der Freiwilligen Feuerwehr Einfeld (der Courier berichtete) nahm der Ausschuss zur Kenntnis.

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