zur Navigation springen

Jubiläum : Ein fester Anlaufpunkt für alle Senioren

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Arbeiterwohlfahrt und Stadt feiern 50 Jahre Seniorenclub „Geselligkeit“

shz.de von
erstellt am 24.Okt.2015 | 09:00 Uhr

Neumünster | „Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben.“ Das kluge Wort Wilhelm von Humboldts stellte Romi Wietzke jetzt ihrer Begrüßungrede im Awo-Haus am Haart voran und erntete damit reichlich Zustimmung der Gäste.

Das Zitat passte: 15 Senioren waren am Mittwochnachmittag in die Geschäftsraume der Arbeiterwohlfahrt gekommen, um in einem kleinen Festakt das 50-jährige Bestehen „ihres“ Seniorenclubs „Club Geselligkeit“ zu feiern. Als Leiterin des Seniorenbüros der Stadt überbrachte Romi Wietzke die Grüße der Stadt und hob noch einmal des große ehrenamtliche Engagement der Clubleiterin Monika Reppert und ihrer Helferin Monika Konezny hervor. „Ein Club kann nur durch einen begleitenden Träger, in diesem Fall die Awo, und das Engagement der Leiterinnen und ihrer Helfer funktionieren“, unterstrich Wietzke.

Mit Monika Reppert und Monika Konezny haben die Besucherinnen des „Clubs Geselligkeit“ das große Los gezogen. Seit 15 beziehungsweise sieben Jahren organisieren die beiden Rentnerinnen das wöchentliche Treffen, bereiten Ausflüge vor und bringen zu besonderen Anlässen schon mal selbstgekochte Speisen mit. So viel Begeisterung fürs Ehrenamt wird durch Treue belohnt. 20 bis 25 Senioren kommen regelmäßig zu den Treffen: um sich auszutauschen, um gemeinsam zu lachen und vor allem um zu spielen. Rommée steht bei den Senioren seit Jahren hoch im Kurs.

Auch Jutta Schümann lobt die große Einsatzfreude: „Die Clubs könnten ohne die engagierten Frauen gar nicht funktionieren. Leitung und Helferinnen sind mit Leib und Seele dabei. Das spüren die Besucher und kommen auch deshalb gerne zu den Treffen“, sagte die Kreisvorsitzende der Awo aus Erfahrungen bei Besuchen anderer Clubs.

Rund 100 Seniorenclubs gibt es in Neumünster. Als Träger fungieren die Wohlfahrtsverbände, Unterstützung kommt auch von der Stadt, sowohl in finanzieller als auch ideeller Art. Jutta Schümann ist darüber sehr erfreut. „Es ist nicht selbstverständlich, dass sich eine Kommune so sehr für die Belange ihrer älteren Bürger einsetzt“, lobte sie.

 

 

 




Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen