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Ost- und Westpreussen : Ein feierlicher Rückblick auf 70 Jahre

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen kam zum Jubiläum zusammen. Erinnerungen bestimmten den Tag.

Neumünster | Es waren besonders herzliche Worte, mit denen Brigitte Profé, die Vorsitzende der Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen, am Sonnabend rund 100 Gäste im Saal der Stadthalle begrüßte. Denn in diesem Jahr feierte die Gruppe das 70-jährige Bestehen mit dem traditionellen Königsberger-Klops-Essen.

Zum gemeinsamen Genuss der heimatlichen Spezialität aus gekochten Fleischklößen in Sahnesoße mit Kapern hatten sich jedoch nicht nur viele der zurzeit 54 Neumünsteraner Mitglieder eingefunden. Auch zahlreiche geladene Gäste aus anderen Landsmannschaften sowie der stellvertretende Stadtpräsident Wolf-Werner Haake und der Landesvorsitzende der Ostpreußen, Edmund Ferner, überbrachten ihre Grüße und hielten Rückschau auf die Entstehung und Entwicklung der Vereinigung, die sich ab 1947 zur gegenseitigen Unterstützung und Brauchtumspflege gebildet hatte.

Gelobt wurde dabei insbesondere die Arbeit von Brigitte Profé, die seit nunmehr zwölf Jahren die Ortsgruppe mit großem Engagement leitet. Auch sie hatte einen Blick in die Historie vorbereitet, in dem sie sogar noch zwei Mitgliedskarten der Neumünsteraner aus dem Jahr 1947 vorzeigen konnte. „Diese Karten beweisen, dass es schon früh mutige Ostpreußen gab, die bereits kurz nach der Flucht und Vertreibung anfingen, Schicksalsgefährten für den Gedankenaustausch und die Bewältigung des erlittenen Leids zu gewinnen“, sagte Brigitte Profé.

Doch auch an Kurzweil fehlte es auf der Feier nicht. Begonnen wurde mit dem Vortrag „Was ist Ostpreußen?“ von Hildegard Henning (Schatzmeisterin der Ortsgruppe). Danach wurden Heimatlieder, darunter „Ännchen von Tharau“ und „Die Gedanken sind frei“, gesungen. Weiterhin folgten Gedichte. Und ein lustiger Sketch zum Thema „Sprachliche Missverständnisse beim Umgang mit dem Computer“ sorgte für fröhliche Stimmung im Saal.

Viel Applaus erhielt erhielt das Mandolinenorchester aus Einfeld, das diesmal für den musikalischen Rahmen des Festes sorgte. Zum Abschluss wurden dann feierlich das Westpreußen- und auch das Ostpreußenlied angestimmt.

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erstellt am 06.Feb.2017 | 11:00 Uhr

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