Ein fest nach 15 Jahren : Ein farbenfrohes Fest zum Jubiläum

Die Kinder und Jugendlichen des Vereins präsentierten ihr Iglu, das Schutz und Geborgenheit signalisieren soll. 2000 Strick-Stücke gingen beim Verein ein, die dann zu der Hülle genäht wurden.
Die Kinder und Jugendlichen des Vereins präsentierten ihr Iglu, das Schutz und Geborgenheit signalisieren soll. 2000 Strick-Stücke gingen beim Verein ein, die dann zu der Hülle genäht wurden.

Der Verein Lichtblick für körper- und mehrfachbehinderte Menschen feierte im Holstenhallenrestaurant seinen 15. Geburtstag.

shz.de von
28. November 2016, 09:00 Uhr

Neumünster | Mit dem Lied „Gut, wieder hier zu sein“ gelang dem Chor des Vereins Lichtblick für körper- und mehrfachbehinderter Menschen am Sonnabend eine herzliche Eröffnung ihres Festes zum 15-jährigen Bestehen im Restaurant der Holstenhallen. Im bunt geschmückten Saal mit festlich gedeckten Tafeln stand mittendrin ein Iglu. 2000 gestrickte Quadrate nähte dazu die Kreativgruppe zu einer Umhüllung. 180 Gäste vom Kleinkind bis zum Senior waren erschienen, unter ihnen der stellvertretende Stadtpräsident Bernd Delfs und der Erste Stadtrat Carsten Hillgruber.

Nicht nur die Vereinsmitglieder waren eingeladen, sondern zahlreiche Netzwerker, die den Verein in diesen 15 Jahren unterstützten. Unter ihnen war auch Ulla Langer, eine der Gründerinnen, die damals meinte: „Wir müssen mal etwas auf die Beine stellen.“ Sieben Familien folgten diesem Aufruf, und heute gehören 120 Familien dazu. Der Selbsthilfeverein mit Kreativgruppe und Chor, der sich sportlich beim Kowsky-Lauf mit und ohne Rollstuhl engagierte, ebenso Diskos und Baumpflanzaktionen organisierte, ist inzwischen zum Unternehmen mit eigenen Geschäftsräumen und ganz neu einer Wohnschule für Behinderte gewachsen.

Das würdigte auch die Vorsitzende des Landesverbandes für körper- und mehrfachbehinderter Menschen, Anita Pungs-Niemeier, in ihrer Grußansprache. Sie freute sich über die „großartigen Menschen, die dies geschaffen haben“ und fügte an: „Lichtblick ist nicht nur der aktivste Verein im Landesverband, sondern auch der Größte.“ Anschließend dankten Eltern mit Blumen den beiden Machern an der Spitze des Vereins, Kersten Andresen und Nicole Rahmann. Zuvor gestaltet der Chor ein fast einstündiges Programm mit deutschen, englischen und spanischen Liedern. Zum Mitsingen hatten sie die Texte auf den Tischen verteilt.

Viel Spaß machte den Sängern der Hamburger Gassenhauer „An de Eck steiht ’n Jung“. Passend zum Verein endete der Chor mit dem Lied „So wie du bist“. Danach ließen es sich alle beim Bufett schmecken, um dann zur Musik der Band „Tendance“ zu tanzen.

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