Neumünster : Ein Ende der Raumnot

Mit ihrer Abteilungsleiterin Eleny McIlroy-Earp (vorne, sitzend) freuten sich gestern (von links) Tina Langrock, Sabine Beckmann-Gibbisch, Petra Römling-Irek, Carolin Hennings, Ines Klees, Claudia Kores und Nicole Pingel.
Mit ihrer Abteilungsleiterin Eleny McIlroy-Earp (vorne, sitzend) freuten sich gestern (von links) Tina Langrock, Sabine Beckmann-Gibbisch, Petra Römling-Irek, Carolin Hennings, Ines Klees, Claudia Kores und Nicole Pingel.

Die Abteilung Pädagogische Fachberatung ist an die Boostedter Straße 1 umgezogen.

shz.de von
10. Juli 2018, 12:00 Uhr

Neumünster | Ein paar Umzugskartons stehen zwar in den Ecken, aber es sind nur noch wenige: „Wie schön!“ „Sehr viel Platz!“ lauteten die Kommentare der Gäste bei der Einweihung der neuen Räume der Pädagogischen Fachberatung an der Boostedter Straße 1. Damit hat die Raumnot der Abteilung des städtischen Fachdienstes Frühkindliche Bildung ein Ende. „Das sind ansprechende Räume, eine tolle Verbesserung, die Kollegen haben es gut getroffen“, lobte Stadtrat Carsten Hillgruber und durchschnitt symbolisch mit der Abteilungsleiterin Eleny McIlroy-Earp eine rote Schleife.

„Wir hatten ein Büro mit drei Arbeitsplätzen für über zehn Mitarbeiter. Die kamen morgens herein und hatten mit Glück einen Platz – oder sie arbeiteten an ihren Computern zu Hause. Das erforderte eine genaue Absprache und sehr viel Flexibilität, war aber insgesamt sehr schwierig. Teilweise wechselte die Belegung der Plätze vier Mal am Tag“, sagte Eleny McIlroy-Earp. Jetzt gibt es auf 120 Quadratmetern drei geräumige Büros, einen Konferenzraum mit PC-Arbeitsplatz plus zwei Arbeitsplätze im offenen Bereich neben dem Eingang. „So ist auch gewährleistet, dass Gespräche diskret geführt werden können, denn es geht ja auch oft um sensible Daten“, sagte Petra Römling-Irek.

Im Alltag des zwölf Mitarbeiter umfassenden Teams geht es oft um schwierige Fälle, verhaltensauffällige Kinder, sozial schwache Familien oder den Verdacht auf Gewalt oder Missbrauch. Für Telefonate und persönliche Gespräche sind daher Einzelbüros unerlässlich.

Betreut werden von hier aus neun städtische Kitas, aber auch alle anderen der insgesamt 36 Kitas in der Stadt, deren Fachkräfte pädagogisch beraten werden. Die Abteilung begleitet Inklusions- und Partizipationsprozesse, Familien mit Migrations- oder Fluchthintergrund und die Weiterentwicklung der Familienzentren. Weitere Themen sind unter anderem die sprachliche Bildung, Motopädie, Elternberatung und der Einsatz von FSJ-lern.

Zum Aufgabenbereich gehören aber auch die Koordination von Landesprojekten, das Vorantreiben von Bundesprogrammen wie Sprach-Kita und Kita-Plus und die Koordination der Inklusionsplatzvergabe.

In den Räumen finden außerdem auch Fortbildungen und Vernetzungstreffen mit Kooperationspartnern statt.

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