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Historie : Ein echter Bär schockte damals keine „Lumpen“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Lumpenball war in den 1970er- und 80er-Jahren DAS Karnevalsfest schlechthin

von
erstellt am 17.Feb.2015 | 05:00 Uhr

Neumünster | Neumünster in Schwarz-Weiß: Die ersten „Lumpenbälle“ als Faschingsfeten gab es in Neumünster Anfang der 1970er-Jahre in der Reichshalle, in Hamanns Gasthof und in den Gemeinschaftshäusern mehrerer Gartenkolonien.

Dann wurde das Fest immer größer, zog in die Holstenhalle um und wurde zum „Courier-Lumpenball“. In der großen Zeit kamen gern 5000 Narren zusammen. Die große Halle wurde zum Jahrmarkt: Hier gab es Feuerschlucker, ein Kettenkarussell und sogar mal einen echten Tanzbären, der die „Lumpen“ damals nicht schockte.

Irgendwann sank das Niveau, und der Lumpenball war am Ende. In den 90-ern bekam er für einige Jahre als „Ball Tropical“ in der Stadthalle einen neuen Anstrich. Ab 2003 wurde der Lumpenball mit einem neuen Konzept reanimiert. Er startet wieder am kommenden Sonnabend in der Stadthalle und ist laut Eigenwerbung „Mittelholsteins größte und wildeste Verkleidungsparty“. Aber so wild wie damals, nämlich mit wilden Tieren, wird es wohl nie wieder werden. Karten gibt es im Vorverkauf bei Auch & Kneidl (10 Euro plus Gebühr), Abendkasse 14 Euro.

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