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Erntedank fürs Ehrenamt : Ein Dankeschön für die treuen Helfer

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Diakonie Altholstein lud zum Erntedankfest fürs Ehrenamt ins Tungendorfer Volkshaus ein. 320 Menschen engagieren sich in 30 Projekten.

shz.de von
erstellt am 11.Okt.2014 | 17:00 Uhr

Neumünster | „Es gibt kaum einen Ort, in dem die Diakonie nicht tätig ist. Und ich hoffe, dass jeder von Ihnen aus seiner ehrenamtlichen Arbeit auch Zufriedenheit für sich selbst ziehen kann“: In seiner Begrüßungsrede zum Erntedankfest fürs Ehrenamt betonte der Geschäftsführer der Diakonie Altholstein, Heinrich Deicke, die immense Wichtigkeit ehrenamtlicher Mitarbeiter für den Einzelnen und die Gesellschaft.

320 Menschen engagieren sich derzeit ehrenamtlich in mehr als 30 Projekten der Diakonie Altholstein. Rund 100 Ehrenamtliche waren der Einladung zum Erntedankfest am Mittwochabend ins Tungendorfer Volkshaus gefolgt, um dort zu feiern und gemeinsam zu essen. Vom Glück, nicht allein zu sein, erzählte auch Probst Kurt Riecke vom Kirchenkreis Altholstein, der die Veranstaltung mit einer kurzen Andacht sowie in der anschießenden Moderation begleitete.

Dem konnten die Ehrenamtler nur zustimmen. Erschienen waren Gäste aus den Projekten „Wellcome“ und „NeLe“, aus dem Mehrgenerationenhaus Volkshaus, dem Café Vis-à-Vis, der Tagesstätte, der Ämterlotsen, von „Kultur im Koffer“, der Kleiderkammer Bordesholm, vom Förderverein, dem Sozialkaufhaus, dem Schreib- und Servicebüro und den Bahnhofsmissionen sowie die zurzeit in der Diakonie tätigen Aktiven des Bundesfreiwilligendienstes.

Damaris Eggers bedeutet zum Beispiel die Mitarbeit im Café Vis-à-Vis sehr viel. „Obwohl ich jetzt in Lütjenburg wohne, helfe ich so oft ich kann. Ich bin den Flüchtlingen verbunden. Deshalb liegt mir dieses Projekt besonders am Herzen“, berichtete die 35-Jährige.

Und auch für Karl-Heinz Kretschmer (68) ist es ein persönliches Anliegen, sich ehrenamtlich zu engagieren. „Ich war selbst bei der Bahn, und durch die Arbeit in der Bahnhofsmission in Neumünster komme ich mit vielen Menschen zusammen. Vom Schüler bis zur Reisebegleitung von älteren Menschen ist alles dabei. Es macht einfach Spaß zu helfen“, sagte Karl-Heinz Kretschmer.

Ebenso sieht dies auch Christina Wetzel (70), die sich in der Initiative für junge Mütter „Welcome“ engagiert. „Für mich ist das Ehrenamt Ehrensache. Da ich als Krankengymnastin mein ganzes Leben mit Kindern verbracht habe, macht man bei so etwas natürlich auch mit“, sagte die 70-Jährige.

Einen fröhlichen Abschluss erhielt das Erntedankfest mit dem Spiel „Montagmaler“. Mit einer Sonnenblume sowie einem Kochbuch beschenkt, verließen die Ehrenamtler die Feierstunde und machten sich schließlich wieder gut gelaunt an ihre Arbeit.

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