zur Navigation springen

Stadttöpferei : Ein dänisch-deutsches Künstlerduo am Fürsthof

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Neumünster hat zwei neue Gastkünstlerinnen. Betreuerin Danijela Pivasevic-Tenner lobt den Wandel

shz.de von
erstellt am 05.Sep.2013 | 08:30 Uhr

Die Stadttöpferei hat zwei neue Gäste: Stephanie Link aus Deutschland und Louise Sille Krogh-Jacobsen aus Dänemark. Die beiden sind die neuen Gastkünstler, die ein Stipendium von der Dr. Hans-Hoch-Stiftung erhalten haben und in den nächsten vier Wochen in der Stadttöpferei am Fürsthof an ihrer Keramikkunst arbeiten und über dem Atelier wohnen. Auf einer abschließenden Ausstellung am 26. September werden sie ihre Arbeiten präsentieren.

Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras hieß die zwei Künstlerinnen gestern in in Neumünster willkommen. Danijela Pivasevic-Tenner, Betreuerin der Gastkünstler, erklärte: „Durch das Projekt findet ein ständiger Wandel in der Stadttöpferei statt. Das ist toll.“

Stephanie Link arbeitet während des Projekts mit bestehenden Formen. Diese spiegelt sie und stellt aus den Spiegelungen keramische Kaleidoskope her. Die Kunst von Louise Sille Krogh-Jacobsen beschäftigt sich in den kommenden vier Wochen mit Erinnerungen, die mit Sinneseindrücken verknüpft sind. Aufgrund dieser Verknüpfungen kann beispielsweise ein Geruch ein Erlebnis aus der Vergangenheit wachrufen. Um dies zu veranschaulichen, formt sie keramische Erwachsenen- und Kinderhände.

Am Sonnabend, 14. September, gibt es einen Workshop „Keramische Kaleidoskope“ mit Stephanie Link im Zuge der Kunstflecken-Ausstellung „Work in Progress“ und auch Louise Sille Krogh-Jacobsen wird ihre Arbeit präsentieren.

Die Gastkünstler in der Stadttöpferei gibt es seit Anfang des Jahres. Bisher waren sieben Künstler aus verschiedenen Ländern zu Gast am Fürsthof. Die Ausschreibung für Stipendien für nächstes Jahr endet am 20. Oktober. Bewerben können sich Künstler, die sich mit keramischen Materialien befassen und die jünger sind als 39 Jahre.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen