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Ein Chor-Konzert mit ungewöhnlichem Repertoire

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Von „Modern Times“ bis „Avatar“. 180 begeisterte Zuschauer folgten Cantica auf seinem musikalischen Streifzug durch die Highlights berühmter Filme. „Cantica goes Hollywood“ hatte der gemischte Chor sein anderthalbstündiges Konzert in der Bugenhagenkirche betitelt.

Der Song „Smile“ aus dem 1936 uraufgeführtem Spielfilm „Modern Times“ von Charly Chaplin stand ebenso auf dem Programm wie das mit einem Oscar prämierte Lied „Que sera, sera“, unvergessen geschmettert von Doris Day in Hitchcocks Remake „Der Mann, der zuviel wusste“ von 1956. Während seiner musikalischen Reise machte der Chor aber nicht nur in der Vergangenheit Halt. Neben Leonard Cohens Song „Hallelujah“ im Animationsfilm „Shrek“ überzeugte Cantica mit „Double Trouble“ aus Harry Potter 3 und Karl Jenkins Hymne „Adiemus“ für den Science-Fiction-Film „Avatar“ von 2009.

Fünfzehn Lieder aus 70 Jahren Filmgeschichte gesungen von einem Laienchor. Funktioniert das? Es funktionierte bestens! Denn erstens hatte Chorleiter Nobert Klose viele Stücke neu arrangiert und zweitens sang der Chor – oft mehrstimmig – mit großem Engagement und viel Freude. „Nach den aufreibenden Proben für das Jubiläumskonzert der Anscharkirche im letzten Jahr, sehnten wir uns alle nach ,leichter‘ Musik“, beschrieb Chormitglied Rita Peglow, wie es zu dem ungewöhnlichen Programm gekommen war. „Die zündende Idee kam von unserem Chorleiter“, so Peglow weiter.

Bekannt als Liebhaber ungewöhnlicher Chorstücke hatte Norbert Klose seine Sänger und Sängerinnen schnell überzeugt. Und als dann vor drei Monaten Chormitglied Karin Edinger entschied, vom Sopran ans Klavier zu wechseln und den Chor mit ihrem Spiel zu unterstützen, hatte auch der letzte Cantica-Sänger Feuer für die Filmmusik gefangen. Nicht nur unterstützend war Karin Edinger am Sonntagabend tätig. Drei Lieder gab sie, sehr zur Freude des Publikums, als Solistin zum Besten. „Du hast wirklich dein Instrument gefunden“, bewunderte Birgitt Jürs die Pianistin während einer ihrer kenntnisreichen und sehr launigen Ansagen. Jürsens Ansagen, Edingers Spiel und der Chorgesang begeisterten das Publikum so sehr, dass es im Stehen applaudierte und eine Zugabe forderte.

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erstellt am 01.Okt.2014 | 11:29 Uhr

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