Standpunkt : Ein bisschen mehr Zeit darf es gern sein

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Ein Kommentar von unserem Redaktionsleiter Thorsten Geil

von
19. August 2014, 06:00 Uhr

Die Sommertour einer Ministerin ist offenbar keine Lustreise, sondern eine einzige Hetze. Zumindest kann man diesen Eindruck bekommen, wenn man das stramme Programm sieht, das Finanzministerin Monika Heinold sich da gestern vorgenommen hatte. Dies sind die Fototermine, zu denen sie die Presse eingeladen hatte:

11.10 Uhr Werkhof Lübeck

12.30 Uhr Kindergarten Ascheberg

14.00 Uhr Plietsch Hus Brokstedt

15.25 Uhr JVA Neumünster

16.00 Uhr Kindergarten Timmaspe

Heute und morgen geht das so weiter, 16 Termine macht sie in drei Tagen im ganzen Land. Ist das sinnvoll, Frau Ministerin? Welche Eindrücke kann man mitnehmen, wenn man sich eine solche Ochsentour plant? Jede Einrichtung freut sich vermutlich, wenn die Ministerin mal kommt, aber ein bisschen mehr Zeit sollte sie sich dann schon nehmen. Das ist auch eine Frage des Respekts.

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