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Eichendorff-Schülerinnen trafen sich nach 48 Jahren wieder

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erstellt am 13.Mai.2013 | 10:02 Uhr

Neumünster | Fast ein halbes Jahrhundert ist seit ihrem letzten Schultag an der ehemaligen Eichendorff-Schule vergangen. Doch wenn man die Abgangsklasse von 1965 heute erlebt, kann man sich die damalige Stimmung im Klassenraum gut vorstellen. Herzhaftes Lachen und fröhliche Gespräche erfüllten das Café Scheffler, wo sich die ehemaligen Eichendorff-Schülerinnen am Sonnabend trafen.

Obwohl die 15 Frauen bereits zum fünften Mal zusammen kamen, gab es viel zu erzählen. Und auch aus dem Nähkästchen wurde wieder ausgiebig geplaudert. "Erinnert ihr euch noch an die beiden Hüte unseres Mathelehrers?" "Aber sicher!" Die damals 15-jährigen Mädchen hatten Geld gesammelt, um ihrem Mathelehrer, der seinen Hut während des Unterrichts immer an die Garderobe hängte, ein zweites, identisches Exemplar gekauft, das jedoch drei Nummern größer war und von den Schülerinnen kurzerhand gegen den alten Hut ausgetauscht wurde - und das gleich mehrere Male. Über das ungläubige Gesicht ihres Lehrers, ob seines vermeintlich schrumpfenden beziehungsweise wieder wachsenden Kopfes können sich die mittlerweile 65-jährigen Frauen noch heute amüsieren.

"Auch wenn die Schule damals sehr autoritär war, hatten auch wir unseren Spaß", bestätigen die Damen einhellig. Auf Kontakte zu den Jungs in der angrenzenden Freiherr-vom-Stein-Schule mussten sie jedoch weitgehend verzichten. Den Gang zwischen der damaligen Mädchenschule und der Lernanstalt für Jungen ließ die Schulleitung mit Milchglas verglasen.

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