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Ehrung des sozialverbands : Ehrung für „gelebte Solidarität“

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Sozialverband zeichnete langjährige Mitglieder aus. Hildegard Saul, Gertrud Berg und Elfriede Hammerich sind schon seit 65 Jahren dabei.

shz.de von
erstellt am 19.Okt.2013 | 19:00 Uhr

„Ehrungen, das ist, wenn die Gerechtigkeit ihren guten Tag hat.“ Die Kreisgeschäftsführerin des Sozialverbands, Astrid Abandowitz, zitierte Konrad Adenauer, als sie ihre Gäste am Donnerstagnachmittag im Kiek In begrüßte. 35 Mitglieder der Ortsgruppe Neumünster waren gekommen, um die Jubilare, die zum Teil auf eine Mitgliedschaft von 65 Jahren zurückblicken können, feierlich zu ehren.

In Neumünster ist der Sozialverband seit langem ein rasant wachsender Verein. Mit seinen momentan 3548 Mitgliedern ist der Kreisverband der größte in Schleswig-Holstein und der zweitgrößte in ganz Deutschland. Als Grund hierfür sieht Abandowitz die ständig komplizierter werdende Sozialgesetzgebung. Mit deren Auseinandersetzung sind viele Betroffene überfordert und wenden sich deshalb Hilfe suchend an den gemeinnützigen Verband.

„Leider gibt es die Tendenz, dass Menschen nach einer preiswerten Rechtsberatung wieder aus dem Sozialverband austreten“, bedauerte die Kreisgeschäftsführerin. „Aber das kann man von Ihnen ja nicht behaupten“, sagt Astrid Abandowitz in Richtung der Jubilare: „Sie sind dem Sozialverband treu. Das ist gelebte Solidarität – und dafür sagen wir Danke!“

Die Auszeichnungen seiner treuen Mitglieder übernahm der Kreisvorsitzende Peter Kammhoff. Für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten Wilma und Ernst Zölck, Erika Niese, Alfred Mikeska, Helga Genzel und Manfred Danker einen Blumenstrauß und eine Urkunde. Ilse Milkert und Karin Brandenburg sind seit 30 Jahren dabei, Heinrich Fehrmann bereits fünf Jahre länger. Auf 40 bzw. 45 Jahre Mitgliedschaft können Eva-Maria Tange und Maria Petersen zurückblicken. Willi Kooske ist dem Verband sogar seit 60 Jahren treu.

Und für ihre 65-jährige Mitgliedschaft im Sozialverband Deutschland erhielten Hildegard Saul, Gertrud Berg und die verhinderte Elfriede Hammerich einen ordentlichen Sonderapplaus.

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