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Wasbek : Ehrenpreis für Birte Claussen und Helke Rathje

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Rund 150 Gäste kamen zum Jahresempfang der Gemeinde. Bürgermeister Karl-Heinz Rohloff lobt das Engagement der Bürger.

Wasbek | Rund 150 Gäste folgten gestern der Einladung der Gemeinde Wasbek zum Jahresempfang. Begrüßt wurden die Besucher in Kühls Gasthof von Bürgermeister Karl-Heinz Rohloff. Vor der offiziellen Eröffnung hatte dieser jedoch zunächst die traurige Aufgabe, die Gäste vom Tod Friedrich-Wilhelm Strohdieks zu unterrichten. Neumünsters Stadtpräsident, der am Donnerstag plötzlich verstorben war, hatte ebenfalls auf der Gästeliste gestanden. Ihm zu Ehren erhoben sich alle im Saal zum stillen Gedenken.

In seiner Begrüßungsansprache fasste sich der Bürgermeister kurz. Im Rückblick lobte er das erfolgreiche Dorffest. Und mit dem Hinweis auf das ausverkaufte Baugebiet Am Knüll freute er sich über die Attraktivität, die Wasbek zunehmend auch für Neubürger entwickle. Als anstehende „Großbaustellen“ im Dorf nannte er die schadhafte Aalbekbrücke sowie den geplanten Neubau der Sporthalle (der Courier berichtete). „Zurzeit sind wir hier jedoch noch ganz am Anfang,“, erklärte er.

Gesucht wird dringend Wohnraum für Asylbewerber. „Bisher leben neun Personen bei uns. Doch durch die anhaltenden Flüchtlingsströme sind uns weitere acht Personen zugewiesen worden“, erläuterte er. In Zukunft soll es auch in Wasbek eine Gleichstellungsbeauftragte geben. Doch bisher fehlen die Bewerberinnen. „Ich würde mich freuen, wenn mich jemand anspricht, der sich für das Amt interessiert“, warb er unter den Anwesenden.

Ungebrochen sei jedoch die Freude vieler Wasbeker, sich ehrenamtlich einzubringen. „Wir sind als Gemeinde dankbar für dieses Engagement,“, erklärte Rohloff.

Als Höhepunkt wurden von ihm schließlich nach dem Beschluss der Gemeindevertretung zwei Wasbekerinnen für ihren Einsatz um das Gemeinwohl mit dem Ehrenpreis belohnt. Die mit 250 Euro und einem Ehrenteller dotierte Auszeichnung überreichte der Bürgermeister unter dem Beifall der Gäste an Birte Claussen (50) und Helke Rathje (48). Beide machen sich seit 2009 als Organisatorinnen um das beliebte Kindervogelschießen verdient. Die erfreuten Preisträgerinnen erklärten spontan, das Geld nicht untereinander aufteilen zu wollen. „Davon machen wir etwas Schönes für das ganze Team“, waren sich die beiden einig.

Um seine musikalische Zukunft muss sich das Dorf übrigens keine Sorgen machen: Der seit einem Jahr existierende Gute-Laune-Chor der Kirchengemeinde unterhielt das Publikum mit einem flotten Auftritt, der zu Recht Applaus erhielt.

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