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Brachenfeld : Ehrenmal erstrahlt in neuem Glanz

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Stadt richtete Gedenkstätte an der Ecke Hauptstraße/Pestalozziweg wieder her. Den Anstoß hatte der Heimatforscher Hermann Büttner gegeben.

Neumünster | Zeitig zum morgigen Volkstrauertag präsentiert sich die Gedenkstätte für die Toten der beiden Weltkriege an der Ecke Hauptstraße/Pestalozziweg in Brachenfeld wieder in neuem gärtnerischen Glanz. Den Anstoß hatte der Brachenfelder Heimatforscher Hermann Büttner (80) gegeben. Er brachte mit einem Vortrag über die Hufner, Kätner und Ländereien im Dorf Brachenfeld nicht nur 700 Euro an Spenden auf, sondern griff auch selbst zu Schrubber und Bürste, um die Gedenksteine mit den Namen der im Ersten Weltkrieg Gefallenen und die Einfassung mit den Eichenbohlen wieder auf Vordermann zu bringen. Sie war 1962 vom Bürgerverein Brachenfeld als Ersatz für den verrosteten Metallzaun beschafft worden. Das Ehrenmal selbst stammt aus dem Jahr 1921.

„Das Ehrenmal ist zuletzt vor etwa zehn Jahren gepflegt worden“, räumte Heiner Feilke vom Fachdienst Grünflächen ein, dass „die Anlage etwas in die Jahre gekommen ist“. Es gab Lücken in der Bepflanzung, die Steine waren zum Teil zugestellt, die Platten eingewachsen oder gar verschüttet. Das wurde nun behoben, auch die Einfassung zum Ehrenmal erneuert und mit Schneeball, Liguster, Bauernjasmin und Flieder wieder aufgepflanzt.

Bei der Gestaltung orientierte sich die Stadt an historischen Fotos, erläuterte Denkmalschützerin Christiane Wilbrandt. Hermann Büttner hatte bei ihr vorgesprochen und um Abhilfe gebeten. Feilke: „Es gab eine große Bereitschaft mitzuwirken.“ So unterstützten auch Bestatter Klaus Selck, Stadtteilvorsteher Uwe Holtz, Gärtnermeister Uli Paulwitz und Brigitte Gerisch die Aktion. Die Anregung, auch für die Opfer des Zweiten Weltkriegs einen Gedenkstein aufzustellen, wurde aber verworfen. „Dagegen sprach die sehr in sich stimmige Gestaltung der Anlage“, so Feilke. Stattdessen wurden die Bohlen zwischen den Pfeilern erneuert und mit der Aufschrift „Unseren Toten 1939 - 1945“ versehen.

Am Sonntag, 15. November, wird nach dem Gottesdienst (10 Uhr Kapelle) um 11.30 Uhr der Kranz niedergelegt.  

 

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erstellt am 15.Nov.2015 | 11:00 Uhr

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