Neumünster : Edeka-Brand: Ermittlungen gestalten sich schwierig

Nur noch Wracks: Die Feuerwehr löschte die brennenden Lastwagen vor dem Zentrallager von Edeka-Nord.
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Nur noch Wracks: Die Feuerwehr löschte die brennenden Lastwagen vor dem Zentrallager von Edeka-Nord.

Nach dem Feuer auf dem Gelände der Edeka Handelsgesellschaft Nord an der Gadelander Straße, bei dem am Abend des 1. Mai sechs Lastwagen in Flammen aufgegangen waren, dauern die Ermittlungen der Kriminalpolizei noch an.

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15. Mai 2018, 08:15 Uhr

Neumünster | Laut Polizeisprecher Sönke Hinrichs wurden die Lkw durch das Feuer so stark zerstört, dass „die Arbeit der Sachverständigen zur möglichen Brandursache keine klare Aussage brachte.“ Um dennoch zu klären, warum das Feuer ausbrach, hatten die Ermittler bereits wenige Tage nach dem Brand um Bilder und Filme gebeten, die Passanten zur Tatzeit vor Ort mit ihren Handy gemacht hatten (der Courier berichtete).

Laut Hinrichs erreichten die Polizei nach dem Aufruf bereits diverse Fotos und Filme, die jetzt ausgewertet werden. An weiteren Hinweisen zu dem Feuer sind die Ermittler nach wie vor interessiert (Tel. 9450 oder über den Link sh.hinweisportal.de).

Das Feuer war am Maifeiertag abends gegen 19.20 Uhr ausgebrochen. Als die Edeka-Laster in Flammen aufgingen, waren Qualm und Flammen weit sichtbar gewesen. Schnell gingen rund 30 Anrufe bei der Leitstelle ein. Die Berufsfeuerwehr sowie die Wehren aus Gadeland, Wittorf und Stadtmitte eilten mit rund 80 Einsatzkräften zum Brandort und löschten die Fahrzeuge. Der Schaden wird auf rund 1,5 Millionen Euro beziffert.

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