Holsten-Galerie : ECE setzt auf ausgefeilte Baustellenlogistik

Mit Hilfe des Inliner-Verfahrens werden an der Bahnhofstraße die Schläuche in den alten, maroden Kanal eingezogen.
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Mit Hilfe des Inliner-Verfahrens werden an der Bahnhofstraße die Schläuche in den alten, maroden Kanal eingezogen.

Lkw werden zeitgerecht zur Großbaustelle gelotst, damit es keine Staus beim Entladen gibt

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31. Juli 2014, 17:00 Uhr

Neumünster | An der Bahnhofstraße gehen die Arbeiten zur Sanierung des maroden Kanals voran: Über eine Gerüstkonstruktion werden hier zurzeit im sogenannten Inliner-Verfahren neue Schläuche in die alten defekten Kanalrohre eingezogen.

Nebenan auf der Großbaustelle für die Holsten-Galerie hat ECE inzwischen eine neue Baustraße asphaltiert. Sie führt von der Ecke Bahnhofstraße/Fabrikstraße auf die Baustelle. An dieser Stelle soll später auch die Hauptzufahrt zum Parkdeck der Holsten-Galerie sein.

„Am 1. September legen wir dann in der Bahnhofstraße los“, teilte ECE-Bauleiter Georg Monheim auf Courier-Nachfrage mit. Der Umbau der Kreuzung wird von ECE bezahlt und soll etwa zwei Monate dauern. Monheim: „Dann ist der öffentliche Bereich der Bahnhofstraße fertig.“ Den endgültigen Ausbau der Zufahrt will ECE auf dem eigenen Gelände erst im kommenden Jahr angehen.

Der Fortschritt auf der ECE-Baustelle ist täglich zu beobachten. Alles läuft derzeit laut Bauleiter Monheim nach Plan. 120 Bauarbeiter sind hier zurzeit aktiv. 40 Prozent der Stützen für das Erdgeschoss des Einkaufszentrums stehen bereits. Auch der Baustellenverkehr läuft reibungslos. Die Lkw können noch direkt auf das Baufeld fahren.

Wenn der Rohbau steht und der Innenausbau beginnt, könnte es dagegen schon eng werden, da dann viel mehr Handwerksbetriebe mit ihren Fahrzeugen zur Baustelle strömen. ECE setzt deshalb auf eine ausgefeilte Baustellenlogistik und hat dafür extra ein Unternehmen beauftragt.

Die Aufgabe dieses Logistikbetriebs ist es, die Transporte zur Baustelle so zu steuern, dass die Anlieferungen zeitnah an der Baustelle entladen und verarbeitet werden können. Dafür soll noch eine Fläche außerhalb der Baustelle benannt werden, auf der die Lkw bis zum Entladen warten können. Staus um die Baustelle sollen so verhindert werden.

„Der Logistiker kommt im November, die Flächen legt er selber fest. Ob das ein Parkplatz oder eine Fläche vor der Stadt wird, steht noch nicht fest“, sagte Georg Monheim.

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