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Holsteinischer Courier

23. November 2017 | 02:39 Uhr

Holsten-Galerie : ECE: Kein Streit mit Nachbarn

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Planer der Holsten-Galerie luden die Anlieger zu Informationen und Abendessen ein. Dabei gab es kurz ungläubiges Gelächter.

shz.de von
erstellt am 04.Apr.2014 | 05:30 Uhr

Neumünster | Georg Monheim und Eberhardt Sturm haben schon mehrere Einkaufszentren für ECE in deutsche Innenstädte gebaut, viele Anwohnerversammlungen organisiert – und schon deutlich schwierigere Abende verbracht. Eine Informationsveranstaltung für die Anlieger der Großbaustelle verlief am Mittwochabend sehr friedlich.

Rund 70 Privat- und Geschäftsleute aus Kaiser-, Bahnhof-, Fabrikstraße und Am Teich trafen sich in der Passage des Sager-Viertels und hörten zu, wie Monheim und Sturm sich die Abwicklung der Baustelle in der Zeit bis zur Eröffnung im Herbst 2015 vorstellen. Dabei kam die klare Ansage, die niemanden mehr überraschte: „Es wird immer wieder zu Einschränkungen des Verkehrs kommen, es wird laut und staubig sein. Dafür bitten wir Sie jetzt schon um Nachsicht“, sagte Projektmanager Monheim. Die Zufahrt für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst werde aber jederzeit gewährleistet sein.

Diverse Fragen der Nachbarn wurden beantwortet, wenn auch nicht immer zur Zufriedenheit aller. Ein Geschäftsmann meinte beispielsweise, für all die Zumutungen sollte ECE allen Nachbarn einen kostenlosen Stellplatz im neuen Parkhaus zur Verfügung stellen. Diplomatische Antwort: „Wir denken darüber nach.“

Ein Anlieger monierte, er sei 90 Minuten vor der Sperrung seiner Auffahrt darüber informiert worden – die ECE-Leute gelobten Besserung. Zu diesem Zweck soll auf Anregung der Anlieger ein Nachrichtenverteiler über E-Mail aufgebaut werden, über den jeder Interessierte immer rechtzeitig über Veränderungen informiert werden kann.

Ungläubiges Gelächter ernteten die ECE-Manager allerdings bei der Beschreibung einer Innenansicht des Centers: Man versuche stets, im Center die örtlichen Gegebenheiten aufzufangen, so Monheim. Darum wolle man an den Wänden durch Tapeten und farbliche Gestaltung die früheren Nutzungen im Viertel andeuten: gestapelte Zeitungen für das Courier-Haus, hängende Textilien für die alte Tuchfabrik Sager.

Bei einem Abendessen und Getränken wurden anschließend noch viele offenen Fragen diskutiert.

Die Chronologie der Holsten-Galerie:

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