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Boostedt : Duo sorgte für Gekicher und lautstarken Beifall

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

„Lieblingsfarbe Schokolade“ ließ die Zuschauer im Boostedter Hof Lübbe dahinschmelzen.

Boostedt | Einen unbeschwert-heiteren und vor allen Dingen witzigen Frühlings-Liederabend boten die Musikerinnen Hannah Silberbach und Maura Porrmann den 70 Gästen des Boostedter Kultur- und Fördervereins Hof Lübbe am Sonntagabend.

Als Duo „Lieblingsfarbe Schokolade“ hatten die beiden 26-jährigen Wahl-Hamburgerinnen zartschmelzende und bittersüße Lieder über Sehnsüchte und Missgeschicke des Alltags im Programm. Und das Publikum amüsierte denn auch köstlich über Titel wie „Tschüss Winterspeck, hallo Frühlingsrolle“, „Dein Bett ist ein Gefahrengebiet (in dem man die Gefahr nicht sieht)“ und „Fußball-WM“, bei dem die Zuschauer aufgefordert waren, mit einzustimmen. Ebenfalls für vergnügtes Gekicher und lautstarken Beifall sorgte aber auch das Facebook-Liebeslied „Ich habe dich angestupst“ und die augenzwinkernde Hommage an „Nutella und Co.“ sowie das charmante „Ich werde Germanys next Top-Moppel sein“.

Kluge und lustige Texte machen viele. Mit ihrem nuancenreichen und perfekt harmonierenden Duettgesang sind die beiden Absolventinnen der Hamburger Musical-Schule jedoch absolut einzigartig. Die frisch-freche Unbeschwertheit, mit der sie in Jeans und Sneakern auf der Bühne agierten, ließ einem außerdem so richtig das Herz aufgehen. Dieser Meinung waren offensichtlich auch die Besucher, die den beiden am Ende des Abends derart begeisterten Applaus spendeten, sodass nach „Meehr davon“ mit „Unendlich – K“ noch eine weitere Zugabe fällig war.

Zum Musikkabarett kamen die beiden jungen Frauen allerdings durch ein – letztlich glückliches – Missgeschick. „Wir hatten beide zur selben Zeit eine Knieverletzung, weshalb wir unsere Tanzseminare nicht besuchen konnten. Deshalb haben wir angefangen, Kabarettnummern zu entwickeln“, erzählte die aus dem Unterfränkischen stammende Hannah Silberbach in der Pause. Der große Unterschied zur Rolle in einer Theaterproduktion sei dabei, dass man nicht in eine Rolle schlüpft, sondern sich in eigener Person auf der Bühne ‚nackt‘ machen müsse. Aber dies sei interessant und spannend, erklärte dazu ihre Kollegin, die gebürtig aus Ostwestfalen kommt. „Es macht uns riesigen Spaß. Deshalb werden wir demnächst mit unserem zweiten Programm starten“, kündigten die beiden sympathischen Künstlerinnen an.


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