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Attacke auf offener Straße : Dubioser Überfall in der Feldstraße

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Eine 35-Jährige trat dem unbekannten Angreifer gegen das Schienbein und entkam.

Neumünster | Diesen Abend wird Stephanie Westphal (35) wohl nie vergessen: Auf offener Straße, nur wenige Meter von ihrer Wohnung in der Feldstraße entfernt, ist die 35-jährige Hausfrau am vorvergangenen Dienstag (4. November ) Opfer eines dubiosen Überfalls geworden. Nur ihrer heftigen Gegenwehr habe sie zu verdanken, dass sie ungeschoren davongekommen sei, berichtete die Neumünsteranerin gestern innerlich noch immer aufgewühlt gegenüber dem Courier. „Ungeschoren“ ist deshalb eigentlich auch nicht ganz treffend. Denn die Angst sitzt ihr weiter in den Knochen: „Abends trau’ ich mich nur noch mit meinem Lebenspartner vor die Haustür“, sagt die eher zierliche Frau.

Das war bis vor acht Tagen noch anders. An besagtem Abend verlässt Stephanie Westphal gegen 18.30 Uhr das Haus. An der nahegelegenen Nordöl-Tankstelle will sie Zigaretten für ihren Freund besorgen, der sich kurz zuvor bei einem Ausflug den Fuß verknackst hat. „Sonst wär’ er selber gegangen.“ Auf dem Rückweg von der Tankstelle spürt sie an einer Hofeinfahrt plötzlich eine kräftige Hand an ihrem Handgelenk. Der Mann, den sie nur aus den Augenwinkeln wahrnimmt, sagt kein einziges Wort, aber versucht sie in den Hof zu ziehen. In ihrer Panik tritt Stephanie Westphal um sich, tritt dem Mann mehrmals gegen das Schienbein und kann sich schließlich losreißen. Der Mann lässt von ihr ab. Zuhause angekommen ruft sie sofort die Polizei. Was der Mann von ihr wollte, will sich die Frau nicht weiter ausmalen: „Ein Raubüberfall kann es jedenfalls nicht gewesen sein, ich hatte außer ein wenig Kleingeld in der Hosentasche nichts dabei“, sagt sie.

Die Polizei bestätigte gestern den dubiosen Übergriff, mag aber von einem sexuellen Hintergrund (noch) nicht reden. Wir ermitteln, können den Angriff aber noch nicht recht einordnen“, sagte Polizeisprecher Rainer Wetzel. Er bittet mögliche Zeugen des Vorfalls, sich umgehend unter Tel. 94 50 zu melden.

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