DRK organisiert Selbsthilfeforum im FEK-Patientencafé

Avatar_shz von
21. Oktober 2010, 03:59 Uhr

Neumünster | Die Selbsthilfe gewinnt auch im Krankenhaus immer mehr an Bedeutung, und alle Betroffenen genießen die Vorteile - davon ist die Zentrale Kontaktstelle für Selbsthilfe überzeugt, die ihr Selbsthilfeforum am Sonnabend, 30. Oktober, im Patientencafé des Friedrich-Ebert-Krankenhauses (FEK) abhält. Die Veranstaltung soll dazu dienen, die Selbsthilfearbeit zunehmend im täglichen Krankenhausbetrieb zu verankern. Von dieser Zusammenarbeit, die von verschiedenen Selbsthilfegruppen initiiert wurde, profitieren nach Ansicht der Zentralen Kontaktstelle das Krankenhaus ebenso wie die Patienten und ihre Angehörigen. Die Erweiterung des ärztlichen und pflegerischen Handelns im Krankenhaus durch die Erfahrungen der Selbsthilfe unterstütze die Krankheitsbewältigung und verkürze damit den Genesungsprozess spürbar.

Das Selbsthilfeforum startet um 14 Uhr mit Vorträgen zur Bedeutung der Selbsthilfe im Krankenhaus. Referenten sind Oliver Bürgel als DRK-Geschäftsführer in Neumünster, Christian de la Chaux von der Pflegedienstleitung im FEK sowie Heike Norda, die Sprecherin der Selbsthilfegruppen in Neumünster.

Während der Kaffeepause haben die Besucher ausreichend Gelegenheit, sich an den Infoständen über die vielfältigen Selbsthilfeangebote bei verschiedenen Erkrankungen und Problemen zu informieren. Um 15.30 Uhr hält Dr. Rolf Drews, Leitender Oberarzt der FEK-Klinik für Neurologie und Psychiatrie, einen Fachvortrag zum Thema Burnout - bei dieser Erschöpfungskrankheit wurde ein starker Anstieg bei den Betroffenen verzeichnet. Für gesundheitssatirische Unterhaltung sorgen schließlich Heike Norda und Hartmut Wahl von der Deutschen Schmerzliga.

Der Besuch des Forums ist kostenlos. Für nähere Informationen und Anmeldungen wende man sich an die Zentrale Kontaktstelle für Selbsthilfe im DRK, Tel. 41 91 - 19, per E-Mail zu erreichen unter zks@drk-nms.de.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen