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Holsteinischer Courier

19. August 2017 | 13:41 Uhr

Boostedt : DRK-Mitglieder bekamen viel Lob

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ortsverein zog positive Bilanz.

Boostedt | Auf der Jahresversammlung des Boostedter Ortsvereins des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) konnte der stellvertretende Vorsitzende Dietrich Domanowski vor rund 20 Teilnehmern eine positive Bilanz ziehen. Mit 132 Personen blieb die Mitgliederzahl stabil. Und auch die beiden Blutspendetermine wurden mit insgesamt 156 Spendern, darunter 17 Erstspender, gut angenommen. „Die Gruppe arbeitet mit unermüdlichem Einsatz und so selbstständig, dass sich mich darum überhaupt nicht kümmern muss. Besser könnte es für mich nicht laufen“, erklärte er.

Großes Lob erhielt von Domanowski auch die Gruppe, die unter der Leitung von Anita Mehrens das Kleiderhaus in der Boostedter Flüchtlingserstaufnahmestelle betreut. „Es ist eine tolle Arbeit, die dort geleistet wird. Und es freut mich besonders, dass Anita Mehrens, stellvertretend für ihre Mitstreiter, mit der Auszeichnung ‚Schleswig-Holstein hilft‘ des Landes die gebührende Anerkennung erfahren hat“, erklärte er.

Ebenfalls positiv bewertete er die finanzielle Unterstützung, die der Ortsverein zu Weihnachten wieder 15 bedürftigen Boostedtern zukommen lassen konnte. Und auch die Schatzmeisterin Erika Jahr konnte berichten, dass der Verein finanziell auf soliden Füßen stehe. Bei den anstehenden Wahlen wurde Renate Mickeleit zur neuen Kassenprüferin gewählt.

Als Gäste aus der Erstaufnahmestelle nahmen an der Versammlung außerdem Felix Müllers, der Bereichsleiter für die Sprachförderung im DRK-Betreuungsverein, sowie das iranische Ehepaar Golsa und Saeed Hakimi teil, das seit vier Monaten in Boostedt untergebracht ist. Müllers berichtete vom Sprachunterricht für die zurzeit rund 70 in Boostedt lebenden Kinder. Auf großes Interesse stießen die Ausführungen des 34-jährigen Englischlehrers und seiner 30-jährigen Frau, die im Iran als Versicherungskauffrau arbeitete. Das junge Ehepaar wartet zurzeit auf die Entscheidung zu seinem Asylantrag. Doch dies gestalte sich langwierig, da sie vor einem Jahr über Österreich und Frankreich nach Deutschland einreisten und somit nach dem Dublin-Abkommen nun erst geklärt werden müsse, ob sie nach Frankreich zurückkehren müssten, erzählte Saeed Hakimi, der mit seiner Frau im Kleiderhaus hilft.  




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