Polizeibericht : Drei Unfälle auf der Kieler Straße

Nach dem Unfall blieb der VW Polo gestern früh auf der Kieler Straße in Höhe des Hüttenkamps auf der Seite liegen. Der Fahrer hatte Alkohol im Blut, wie die Polizei feststellte.
Nach dem Unfall blieb der VW Polo gestern früh auf der Kieler Straße in Höhe des Hüttenkamps auf der Seite liegen. Der Fahrer hatte Alkohol im Blut, wie die Polizei feststellte.

Drei Menschen wurden seit Montagabend bei drei Verkehrsunfällen leicht verletzt.

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03. Dezember 2014, 06:30 Uhr

Neumünster | Drei Menschen wurden seit Montagabend bei drei Verkehrsunfällen leicht verletzt. Alle Karambolagen ereigneten sich unabhängig voneinander an der Kieler Straße.

Gegen 17.20 Uhr schob eine Frau (32) am Montagabend ihr Fahrrad Richtung Innenstadt an einer Ausfahrt des Hagebaumarktes vorbei. Laut Polizei wollte sie dann die Kieler Straße überqueren.

Der Fahrer (40) eines Ford wartete zunächst in der Ausfahrt und wollte nach links Richtung Einfeld abbiegen. Bei einer für ihn günstigen Gelegenheit fuhr er los. Mit der Frau rechnete er offenbar nicht und stieß mit ihr auf der Fahrbahn zusammen. Die Frau wurde von dem Ford Mondeo erfasst und zu Boden geschleudert. Die leicht Verletzte wurde vorsorglich ins Friedrich-Ebert-Krankenhaus (FEK) gebracht. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 500 Euro.

Um 21.35 Uhr ereignete sich an der Kreuzung Kieler Straße/Stoverweg der nächste Unfall. Dabei wurde der Fahrer (59) eines VW Polo leicht verletzt. Der Fahrer (23) eines hinter dem Polo wartenden Fiat Stilo war mit dem Fuß von der Kupplung gerutscht, woraufhin das Auto nach vorne schnellte und auf den Polo auffuhr. Der Sachschaden beläuft sich hier auf zirka 1000 Euro.

Gestern gegen 3.40 Uhr wurden Polizei und Rettungsdienst erneut zu einem Unfall an die Kieler Straße gerufen. Dort war der Fahrer (41) eines VW Polo auf dem Weg Richtung Einfeld laut Polizei plötzlich rechts von der Straße abgekommen. Offenbar streifte der Wagen dabei leicht einen Baum. Das aus dem Boden ragende Wurzelwerk wirkte außerdem wie eine Sprungschanze und katapultierte den Wagen hoch. Auf der Fahrerseite schlidderte er noch rund 20 Meter über den Asphalt und blieb dann auf der Gegenfahrbahn liegen. Der Fahrer konnte noch aus eigener Kraft aus dem Fahrzeugwrack klettern. Er wurde leicht verletzt ins FEK eingeliefert. An dem Polo entstand Totalschaden, der auf rund 15 000 Euro geschätzt wird. Weil die Polizisten vor Ort Atemalkoholgeruch feststellten, wurde ein Test gemacht. Er ergab einen Wert von 0,43 Promille. Eine Blutprobe wurde entnommen.

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