Polizeibericht : Drei Unfälle auf der Autobahn 7

An der Unfallstelle bei Großenaspe musste die Feuerwehr erst einmal Äste abschneiden, damit die Helfer zu der verunglückten Lkw-Fahrerin vordringen konnten.
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An der Unfallstelle bei Großenaspe musste die Feuerwehr erst einmal Äste abschneiden, damit die Helfer zu der verunglückten Lkw-Fahrerin vordringen konnten.

Zwischen Großenaspe und Bad Bramstedt wurde die Fahrerin (54) eines Lkw schwer verletzt. Wenig später kam zwischen Rendsburg und Warder ebenfalls ein Lkw von der Fahrbahn ab. Dann krachte es bei Neumünster-Mitte am Stauende.

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13. November 2013, 04:30 Uhr

Gleich drei Unfälle hielten gestern früh auf der Autobahn 7 die Polizei in Atem. Es begann um 1.45 Uhr zwischen Großenaspe und Bad Bramstedt, als die Fahrerin (54) eines Sattelzuges aus Schleswig auf ihrem Weg gen Süden offenbar am Steuer einschlief und nach rechts von der Fahrbahn in den Knick fuhr. Dabei wurde die 54-Jährige schwer verletzt. Die Feuerwehren aus Großenaspe und Bad Bramstedt mussten erst einige Bäume und Sträucher absägen, um zu der Verletzten vordringen zu können. Die Frau wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Hamburg gebracht. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt. Der Sattelzug musste mit schwerem Gerät aus dem Knick geholt werden. Die Zugmaschine wurde stark beschädigt und musste abgeschleppt werden. Laut Polizei entstand ein Schaden von rund 150 000 Euro.

Die Aufräumarbeiten dauerten bis 8.30 Uhr. Der Berufsverkehr gen Süden staute sich über zehn Kilometer.

Der zweite Unfall ereignete sich nur wenig später: Um 2.50 Uhr war der Fahrer (50) eines leeren Lkw mit Anhänger zwischen Rendsburg und Warder (Fahrtrichtung Süden) nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Der Sachschaden blieb gering. Der Lkw wurde von einem Abschleppfahrzeug freigeschleppt und konnte seinen Weg fortsetzen. Die Aufräumarbeiten waren um 5.30 Uhr abgeschlossen. Zu Behinderungen kam es nicht.

Um 7.15 Uhr knallte es erneut in Fahrtrichtung Süden. Offenbar hatte ein Fahrer zwischen Neumünster-Mitte und Neumünster Süd ein Stauende zu spät erkannt. Er raste gegen ein Auto, das wiederum drei weitere Fahrzeuge zusammenschob. Verletzt wurde niemand. Es kam zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen, weil die Unfallfahrzeuge alle auf dem Standstreifen zum Stehen kamen. Die Schadenshöhe ist noch unklar.


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