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Holsteinischer Courier

18. Dezember 2017 | 08:44 Uhr

Wittorf : Drei Spuren für die Altonaer Straße?

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Stadt will bis zum Frühjahr ein Verkehrskonzept vom Ring bis zur Gadelander Straße vorlegen. Ein durchgängiger Ausbau ist wegen der Alleebäume schwierig.

shz.de von
erstellt am 07.Nov.2014 | 06:30 Uhr

Neumünster | Sabine Krebs ist verärgert: Schon im Juni habe die Verwaltung im Stadtteilbeirat ein Verkehrskonzept für die Altonaer Straße angekündigt. „Bisher hat sich aber noch nichts getan. Dabei laufen schon die Bauarbeiten für die neue Waschanlage. Verkehr und Staus werden zunehmen“, befürchtet die Stadtteilvorsteherin aus Wittorf: „Die Bürger wollen endlich wissen, was passiert.“

Ute Spieler, Fachdienstleiterin Stadtplanung, will die Wogen glätten. „Das Konzept ist in Arbeit und soll im Frühjahr fertig sein. Es umfasst den Bereich zwischen Ring und Gadelander Straße“, sagt sie. Erste Varianten hat man im Stadthaus schon geprüft. Fazit: Ein Ausbau der Fahrbahn wäre wünschenswert, ist aber nur schwer zu realisieren. „Knackpunkt sind die geschützten Alleebäume“, erläutert Verkehrsplaner Michael Köwer. Diese dürfen nicht einfach gefällt werden, die Straße darf nicht zu dicht an sie herankommen.

Die ursprüngliche Planung mit drei Abbiegespuren zu McDonald’s, der Jet-Tankstelle und der im Bau befindlichen Waschanlage (der Courier berichtete) ist zunächst auf Eis gelegt, bis das Gesamtkonzept steht. „Es wird erstmal nur eine Abbiegespur zur Waschanlage geben. Dafür muss lediglich ein junger, kleiner Baum weichen“, sagt Köwer. Trotz der Allee werde aber eine dritte durchgängige Spur vom Südbahnhof zum Grünen Weg geprüft, ebenso wie eine optimierte Ampelschaltung an der Kreuzung mit dem Grünen Weg.

Sabine Krebs fordert eine zügige Lösung. Schon heute gebe es regelmäßig Staus, wenn ein oder mehr Fahrzeuge zu den Geschäften abbiegen wollen, sagt sie: „Viele Besucher des DOC fahren tatsächlich in die Stadt. Das ist gut und wird von uns begrüßt. Wir sind auch nicht gegen die Ansiedlung der Waschanlage. Aber der Verkehr nimmt immer weiter zu, da müssen Lösungen erarbeitet werden.“

Auch die viel diskutierte Variante eines Tunnels unter den Bahngleisen am Südbahnhof ist laut Ute Spieler noch nicht vom Tisch, allerdings wird sie aktuell auch nicht vorangetrieben. „Das ist eine langfristige und kostenintensive Variante, für die wir noch einige Verhandlungen, vor allem auch mit der Bahn, führen müssen.“

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