Wasbek : Drei neue Baugebiete für Wasbek

Auf dem Brachland am Lerchenweg sollen fünf zweigeschossige Doppelhäuser entstehen.
Auf dem Brachland am Lerchenweg sollen fünf zweigeschossige Doppelhäuser entstehen.

In der Gemeindevertretung wurden die Pläne vorgestellt. Einige Anwohner meldeten bereits erste Bedenken an.

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18. März 2018, 09:00 Uhr

Wasbek | „Wasbek erlebt einen richtigen Boom“, sagte Bürgermeister Karl-Heinz Rohloff bei der Gemeindevertretersitzung in Kühls Gasthof. „Umso schöner, dass mit den Bebauungsplänen ‚Ortsmitte‘, ‚Westlich Lerchenweg‘ und ‚Westlich Ehndorfer Straße‘, ehemals Lobsien, gleich drei Bauvorhaben geplant sind. Besonders die Ortsmitte wird eine Aufwertung erfahren.“ Hier hat die Firma Stoll-Haus das seit Jahren brachliegende Grundstück der Firma Jöhnk gekauft. Das Gebiet zwischen Hauptstraße, Spielplatz und Aalbek wurde von dem Architektenbüro B2K aus Kiel mit zwölf Einfamilienhäusern und vier Doppelhäusern sowie einem Gebäude für Mischnutzung überplant. Die Sparkasse ist in das Gebiet integriert und bleibt an ihrem Standort.

Ein weiteres Baugebiet liegt auf der ehemaligen Bauernstelle Lobsien. Dort könnten zehn kleinere Seniorenwohnungen und eine Stadtvilla entstehen. Wegen des alten Baumbestandes hat Planer Uwe Czierlinski ein Gutachten in Auftrag gegeben.

Für Diskussionen sorgte die Planung für das Gebiet „Westlich Lerchenweg“, an dem das Bauunternehmen Hans Wagner großes Interesse hat. Hier würde der Unternehmer aus Neumünster gerne fünf zweigeschossige Doppelhäuser errichten. Anwohner Thomas Ratje fürchtet um die freie Sicht und findet die Planung bedenklich. Auch aus der Gemeindevertretung kamen Einwände. Bernd Nützel (SPD) stellte die zweigeschossige Bauweise infrage. In gewisser Weise könne er die Bedenken verstehen, dennoch gäbe es keinen Bestandschutz für freie Sicht, er müsse letztlich alle Wasbeker im Blick haben.

„Wir befinden uns noch in der Planungsphase. Die heutige Präsentation diente nur der Information“, erklärte Karl-Heinz Rohloff.

„Am 18. April um 19 Uhr sind alle eingeladen, auf einer frühzeitigen Bürgerbeteiligung ihre Bedenken und Einwände zu äußern“, erklärte der Bürgermeister. Danach gibt es eine Reihe von weiteren Planungsschritten, bis dann nach einer öffentlichen Auslegung der Satzungsbeschluss erfolgen kann.

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