Einbruch im Lokschuppen : Drei Jugendliche wurden geschnappt

Beim Einbruch auf dem Gelände des Kulturlokschuppens verschütteten die jugendlichen Vandalen auch literweise Farbe auf neue Deckenlampen.
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Beim Einbruch auf dem Gelände des Kulturlokschuppens verschütteten die jugendlichen Vandalen auch literweise Farbe auf neue Deckenlampen.

10 000 Euro Schaden entstanden am Kulturlokschuppen durch jugendlichen Vandalismus.

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29. Dezember 2014, 07:00 Uhr

Neumünster | Langeweile am zweiten Weihnachtstag oder einfach Lust am Zerstören? Man weiß es nicht. Fest steht, am Freitagnachmittag gegen 15.30 Uhr brachen drei Jugendliche zum wiederholten Male in den Kulturlokschuppen auf dem Bahngelände an der Max-Johannsen-Brücke ein.

Nach dem Aufbrechen einer massiven Tür und der Zerstörung mehrerer Glasscheiben im Schuppen verschafften sich die Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren außerdem Zugang zum Sozialgebäude. Hier verschütteten sie mehrere Liter Farbe über dort eingelagerte, neue Deckenlampen.

Kinder hatten das Trio auf dem Gelände beobachtet und dies an das Stellwerk gemeldet. Von dort aus wurde die Polizei alarmiert, die die Einbrecher schließlich auf frischer Tat erwischte.

Der entstandene Schaden, den die jungen Vandalen anrichteten, beträgt nach Auskunft von Liegenschaftsverwalter Jens Paulsen rund 10 000 Euro. „Die Türen wurden mit aller Gewalt aufgebrochen, denn sie waren von innen mit Querbalken gesichert“, erklärte er. Gestohlen wurde augenscheinlich nichts. „Doch allein die zerstörten Fenster kosten mehrere tausend Euro“, erklärte er.

Mittlerweile sei das Gelände videoüberwacht. Dennoch gebe es immer wieder Einbrüche und Schäden. „Diese Einbrecher kannten wir nun schon. Aber es kommt auch immer wieder zu Schäden, für die wir niemanden haftbar machen können“, berichtete Paulsen weiter.

„Ich bin ständig hier. Und auch weitere Mitglieder des Vereins arbeiten auf dem Gelände fast täglich. Aber gegen mutwillige Zerstörung kann man scheinbar nichts machen“, erklärte er ziemlich resigniert.

Denn eigentlich sollen bereits im Februar die ersten Fahrzeuge im Lokschuppen ihren Platz finden und auch erste Veranstaltungen des Vereins sind bereits in Planung. „Aber nun müssen wir zunächst einmal diese Sauerei beseitigen“, stellte Paulsen abschießend schulterzuckend fest.

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