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Schmerzambulanz : „Dr. Wittmaack macht den Patienten Mut“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Schmerzambulanz im Friedrich-Ebert-Krankenhaus öffnet wieder. Heike Norda, die Leiterin der Selbsthilfegrupppe Chronischer Schmerz freut sich sehr über die guten Nachrichten. Für viele Patienten ist Dr. Klaus Wittmaack der letzte Strohhalm.

Heike Norda, Leiterin der Selbsthilfegruppe Chronischer Schmerz ist erleichtert. Dass die Schmerzambulanz wieder öffnen darf, ist für sie mehr als nur eine gute Nachricht. „Ich freue mich sehr. Ich hatte es gehofft, aber sicher, dass es klappt, war ich mir nicht“, sagte Heike Norda gestern im Gespräch mit dem Courier. Die Schmerzambulanz von Dr. Klaus Wittmaack sei die einzige Anlaufadresse für Schmerzpatienten in der Stadt.

„Viele seiner Patienten haben sich bei mir gemeldet, weil sie nicht wussten, wohin sie nun gehen sollten. Einige waren verzweifelt und haben geweint“, beschrieb Heike Norda die vergangenen Wochen seit der Schließung der Schmerzambulanz. Ende Juni hatte ein unabhängiger Zulassungsausschuss die Ermächtigung zur Schmerztherapie von Dr. Klaus Wittmaack, Oberarzt am Friedrich-Ebert-Krankenhaus, nicht weiter verlängert. Der Mediziner hatte Widerspruch eingelegt. Am Donnerstagnachmittag gab ihm der Berufungsausschuss Recht. Wittmaack hat seine Ermächtigung mit sofortiger Wirkung zurück und wird die Schmerzambulanz wie bisher weiterführen (der Courier berichtete).

Für viele Patienten sei Dr. Wittmaack der letzte Strohhalm, erklärte Heike Norda. Er helfe ihnen, zu akzeptieren, dass sie wahrscheinlich nie wieder ganz ohne Schmerzen sein werden und mache ihnen Mut für die Zukunft. „Viele Betroffene haben mir gesagt, dass sie durch die Behandlung in der Schmerzambulanz besser mit den Schmerzen leben als vorher, und das ist schon ein Wahnsinnserfolg“, betonte Heike Norda. Die Patienten fühlten sich bei Dr. Wittmaack gut aufgehoben. Aus diesem Grund ist sein Vorhaben, die Schmerzambulanz weiter auszubauen, ganz im Sinne der Leiterin der Selbsthilfegruppe. „Ich hoffe, dass es mit der Schmerzambulanz noch lange, und vor allem gut weiterläuft“, sagte Heike Norda.

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erstellt am 23.Aug.2013 | 17:11 Uhr

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