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Holsteinischer Courier

19. August 2017 | 20:52 Uhr

Doppik belastet die Gemeinden

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Vorerst wird im Amt Bokhorst-Wankendorf nach dem System der kameralistischen Buchführung abgerechnet. Schleswig-Holstein erlaubt seinen Gemeinden noch die Wahl zwischen dieser und der doppelten Buchführung – kurz: Doppik. Allerdings wird die bisherige Haushaltsführung angepasst. Das betrifft nach der aktuellen Neufassung der Gemeindehaushaltsverordnung besonders die Sachanlagen und ihre Abschreibungen, erklärte Berater Kai Petersen aus Tangstedt im Amtsausschusses Bokhorst-Wankendorf. Denn nicht getätigte, sondern vermutete oder kommende Ein- oder Ausnahmen werden von der doppelten Buchführung nicht erfasst. Besonders die Wertermittlung von Schulen, Kindergärten, Straßen, Wegen, Brücken oder Tunnel kann aufwendig werden. Allein im Amt Bokhorst-Wankendorf müssen hierfür fast 1000 Akten gewälzt werden – Kosten pro Gemeinde von 5000 bis 7000 Euro laut Petersen. Können die Gemeinden die Abschreibungen nicht aus dem Haushalt gegenfinanzieren, sei ein Ausbluten der Eigenkapitalbasis zu befürchten, meinte Stolpes Bürgermeister Holger Bajorat.  

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erstellt am 25.Sep.2015 | 16:17 Uhr

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