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Holsteinischer Courier

16. August 2017 | 20:02 Uhr

Diskussion: Plädoyer für den Gottesbezug

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

„In der Verantwortung vor Gott und und den Menschen“ heißt es in der Präambel zum Grundgesetz. Der Schleswig-Holsteinische Landtag mochte diese Formel bei der Verabschiedung der neuen Verfassung 2014 nicht übernehmen – sehr zur Enttäuschung nicht nur in Kirchenkreisen.

Was für den Gottesbezug in der Landesverfassung spricht und warum er nicht nur von gläubigen Christen gefordert wird, will der Evangelische Arbeitskreis der CDU (EAK) am kommenden Dienstag, 21. April, auf einer öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung in der Stadthalle erklären.

Unter anderem wollen die Landesvorsitzende des EAK, die ehemalige Landtagsabgeordnete und Vizepräsidentin des Landtags, Herlich Marie Todsen-Reese, und der Propst des Kirchenkreises Altholstein, Stefan Block, Stellung beziehen und mit Befürwortern und Gegnern ins Gespräch kommen.

Der EAK unterstützt eine Volksinitiative für die Aufnahme des Gottesbezugs in die Landesverfassung. Unter anderem macht sich in Neumünster auch der Kirchengemeinderat der Bugenhagen-Gemeinde für die Volksinitiative stark. Die Aktiven verweisen auf das Beispiel Niedersachsen, wo eine ähnliche Initiative die nachträgliche Verankerung der Gottes-Formel in die Landesverfassung durchsetzte.

Die Informations- und Diskussionsveranstaltung in der Galerie der Stadthalle am Kleinflecken beginnt um 19 Uhr.

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erstellt am 17.Apr.2015 | 20:10 Uhr

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