Bordesholm : Digitaler Projektor ersetzt „Dicke Berta"

Lars Baumgart vom Kinoverein Bordesholm präsentiert die neue digitale Projektionsanlage des Savoy.
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Lars Baumgart vom Kinoverein Bordesholm präsentiert die neue digitale Projektionsanlage des Savoy.

53.000 Euro kostet die neue Anlage für das Bordesholmer Savoy-Kino.

shz.de von
22. Oktober 2013, 08:00 Uhr

Die digitale Zukunft hat nun auch im nostalgischen Savoy-Kino in Bordesholm Einzug gehalten. Stolz zeigten Lars Baumgart und der gesamte Vorstand des Kinovereins Bordesholm mit vielen Gästen die hochmoderne digitale Projektionsanlage, mit der nun fast alle Filme in dem gemütlichen Plüschkino präsentiert werden.

„Auch wir konnten uns der Entwicklung nicht verschließen“, erklärte Baumgart und verwies darauf, dass die Filmverleiher kaum noch die mitunter riesigen Zelluloidrollen verschicken. Der Projektor vom Typ NC 900 CVA der Firma NEC nimmt deutlich weniger Raum ein, versteckt sich beinahe in dem kleinen Vorführraum des Savoy. Dort bleibt auch das alte, vom Kinoteam liebevoll „Dicke Berta“ getaufte Vorführ-Ungetüm noch stehen, soll vereinzelt bei den Kino-zum-Kaffee-Nachmittagen in guter alter nostalgischer Tradition eingesetzt werden. Im Vordergrund steht aber jetzt das 53 000 Euro teure Digitalgerät, von dem der Kinoverein dank zahlreicher Zuschüsse von Gemeinde, Filmförderungsanstalt und Ministerien nur 20 000 Euro selbst tragen muss. Von dessen Qualität konnten sich gleich 100 Zuschauer im Bordesholmer Kino überzeugen, als der von Silke Schranz und Christian Wüstenberg mit viel Liebe zum Detail produzierte Film „Die Ostsee von oben“ Heimatgefühl in gestochen scharfen Bildern bot.




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