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Holstenköste Neumünster : Dieses Jahr schlägt die Gema richtig zu

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Neumünsters Volksfest wird teuer: „Definitiv werden jetzt 20.800 Euro fällig“, sagt Stadtsprecher und Kösten-Organisator Stephan Beitz.

Neumünster | Die Holstenköste soll in diesem Jahr in ähnlicher Form stattfinden wie 2013. Vor einem Jahr waren die Veranstaltungsfläche und das Bühnenprogramm gegenüber den Vorjahren deutlich abgespeckt worden. Aber ab jetzt schlägt die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (Gema) richtig zu. Das wird teuer für die Veranstalter.

Wegen der angekündigten Gebührenreform der Gema und der dadurch drastisch steigenden Kosten hatte die Stadt 2013 in Zusammenarbeit mit den Bühnen-Betreibern den Kuhberg, den Hinterhof und den Karstadt-Parkplatz als Veranstaltungsfläche gestrichen. Dadurch fiel die Steigerung der Gema-Gebühren niedriger aus. Die Gema kassiert von öffentlichen, musikalisch unterlegten Veranstaltungen eine Gebühr, die an Komponisten und Lizenzinhaber verteilt wird.

Jahrelang hatte die Stadt als Veranstalter der Holstenköste dafür pauschal 9000 Euro pro Jahr an die Gema gezahlt; nun sollten es plötzlich 35.000 Euro sein. Nach der Verkleinerung der Fläche waren es immer noch fast 21.000 Euro. Die Stadt reichte eine Klage ein und einigte sich kurz vor der Köste außergerichtlich auf eine Zahlung von 15.000 Euro.

Das geht in diesem Jahr nicht mehr. „Definitiv werden jetzt 20.800 Euro fällig“, sagte Stadtsprecher und Kösten-Organisator Stephan Beitz.

Nach Rücksprache mit den Bühnenbetreibern, deren Kosten dadurch steigen, soll die Holstenköste trotzdem voraussichtlich im gleichen Umfang über die Bühne gehen wie 2013. Alle Veranstalter haben ihre Konzepte im Rathaus eingereicht; die werden jetzt geprüft. „Die neue Form hat der Köste nicht geschadet. Darum wollen wir das möglichst fortsetzen“, sagte Beitz. Eventuell wird es zusätzlich eine „Junge Bühne“ geben, deren Programm speziell auf junge Leute zugeschnitten wird. Hier laufen Gespräche mit dem Jugendverband.

Eine Unsicherheit gibt es bezüglich der Gänsemarkt-Kreuzung: Es ist noch nicht geklärt, ob die durch einen etwaigen Umbau oder die Bauarbeiten des ECE-Centers wieder komplett zur Verfügung steht. Das Stadtfest findet vom 12. bis 15. Juni statt.

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erstellt am 13.Jan.2014 | 16:30 Uhr

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