zur Navigation springen

Bundestagswahl : Diese Kandidaten treten in Bornhöved an

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Im Wahlkreis Segeberg/Stormarn sind unter anderem Gero Storjohann und Franz Thönnes dabei.

Der Courier stellt die Kandidaten für die Bundestagswahl vor. Dabei geht es ausschließlich um die Kandidaten der Parteien, die im Land- beziehungsweise im Bundestag vertreten sind. Heute gibt es eine Übersicht über die Kandidaten im Wahlkreis 008 Segeberg/Stormarn Mitte. Dazu gehören die Stadt Wahlstedt und alle Gemeinden des Amtes Bornhöved, das sind Bornhöved, Damsdorf, Gönnebek, Schmalensee, Stocksee, Tarbek, Tensfeld, Trappenkamp.

Gero Storjohann ist der CDU-Kandidat in diesem Wahlkreis. Der 55-Jährige lebt in Seth, ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur machte er eine Lehre als Groß- und Außenhandelskaufmann, studierte Betriebswirtschaft in Kiel und fing bei der Deutschen Bundespost an. Der Diplom-Betriebswirt (FH) sitzt seit 2002 im Bundestag. Eine nachhaltige Finanzpolitik ist eines seiner Themen. „In Verantwortung für unsere Kinder und Enkel müssen wir endlich umsteuern und die Neuverschuldung strikt begrenzen“, sagt Storjohann. Außerdem will er sich dafür einsetzen, dass der demografische Wandel unserer Gesellschaft bewältigt wird. „Die aktive Teilhabe Älterer will die CDU verbessern, deren Kenntnisse und Kompetenzen stärker für unsere Gesellschaft nutzen“, erklärt der CDU-Politiker. Außerdem soll die Infrastruktur verbessert werden, damit der Norden nicht abgekoppelt wird. Schließlich ist ihm auch die Verkehrssicherheit wichtig. So sitzt er im Verkehrsausschuss des Bundestages, und außerdem ist er stellvertretender Vorsitzender im Petitionsausschuss.

Für die SPD geht mit Franz Thönnes ebenfalls ein erfahrener Mann ins Rennen. Der gelernte Industriekaufmann und Gewerkschafter ist bereits seit 1994 im Bundestag. Thönnes lebt in Ammersbek, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Er ist ordentliches Mitglied im auswärtigen Ausschuss des Bundestages. Außerdem leitet er den Gesprächskreis GUS/Russland der SPD-Bundestagsfraktion. Außerdem liegt ihm die Ostseepolitik am Herzen. „Nicht nur im wirtschaftlichen und sozialen Sektor, sondern auch in ökologischen Fragen und im kulturellen Austausch ist für das gemeinsame Streben nach einem wettbewerbsfähigen und sozialen Europa eine gute Kooperation der Ostseeanrainer wichtig“, erklärt Thönnes. Unter „FBQ – Fördern – Bilden – Qualifizieren“ hat er ein Projekt zur grenzüberschreitenden deutsch-dänischen Ausbildung entwickelt, das er im Rahmen des Baus der Fehmarnbeltquerung mit vielfältigen Unterstützern umsetzen möchte.

Direktkandidat für die FDP ist Klaus-Peter Eberhard. Der 50-Jährige wohnt in Henstedt-Ulzburg, hat BWL studiert und ist geschäftsführender Gesellschafter eines Internetversandhandels. Eberhard ist Vater von vier Kindern und lebt seit 24 Jahren in einer festen Beziehung. Seine Hauptthemen sind Wirtschaft und Bildung. Er setzt sich für eine Vereinfachung des Steuerrechts ein und möchte gerne die Bürokratie abbauen. Als Vater kennt er sich mit Schulthemen aus. Eine bessere technische Ausrüstung der Schulen liegt ihm am Herzen, damit das Lernen zeitgemäß wird. „Spielen können die Kinder alle mit ihren Smartphones und Tablets, aber sie sollten diese auch als Arbeitsgeräte kennenlernen“, sagt Klaus-Peter Eberhard.

Für die Grünen kandidert Peter Stoltenberg. Er ist Diplom-Landwirt mit der Fachrichtung Wirtschafts- und Sozialwissenschaften des Landbaus. Der 64-Jährige ist verheiratet und lebt auf einem Hof in Fresenfelde (Gemeinde Seedorf), der Schwerpunkt liegt hier auf dem vielseitigen Ackerbau. Peter Stoltenberg ist Landesvorsitzender der Grünen. Landwirtschaft und Naturschutz sind seine Hauptthemen. „Wir brauchen heute anspruchsvolle Naturschutzziele, weil wir in der Vergangenheit viel zu rücksichtslos gewirtschaftet haben. Wir müssen uns aber auch klar machen, dass jedem Schutzimpuls, dem wir nachgehen müssen, ein verantwortungsloses Wirtschaftshandeln vorausgegangen ist“, sagt Peter Stoltenberg.

Für Die Linke tritt Miro Berbig als Direktkandidat an. Der 49-Jährige ist ledig, hat keine Kinder und wohnt in Norderstedt. Nach dem Abitur war Miro Berbig bei der Marine auf dem Schnellboot S-63 Geier. Von 1988 bis 1998 studierte er in Hamburg Chemie und ist seit 1997 selbstständiger IT-Berater. Zunächst war Berbig von 1991 bis 2004 Mitglied in der SPD, 2007 trat er der Linken bei. Er arbeitet im Kreisvorstand der Partei mit. Der Mindestlohn für alle steht oben auf seiner Prioritätenliste. Weitere wichtige Themen sind für ihn die Bildung, die Forschung und die Förderung moderner Technologie sowie die Einhaltung der Menschenrechte.

Oliver Grube ist der Direktkandidat der Piratenpartei. Er wohnt in Henstedt-Ulzburg, ist 43 Jahre alt und Industriekaufmann. Er arbeitet als Netzwerk- und Security-Manager bei einem internationalen Unternehmen. „Mein Wertebild beruht auf dem Begriff Menschlichkeit. Die Menschlichkeit ist es, die uns fernab von Logik und von alternativlosen Ansätzen leiten sollte. Der Mensch ist immer wichtiger als jegliche wirtschaftliche Interessen. In Berlin werde ich mich besonders dafür einsetzen, dass jeder Mensch verstehen kann, was die da in Berlin machen“, sagt Oliver Grube.

 

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 19.Sep.2013 | 08:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert