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Holsteinischer Courier

20. August 2017 | 01:05 Uhr

Boostedt : Die zweite Kita ist vom Tisch

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Jugendausschuss rät vom Ankauf des Hauses auf dem Kasernengelände ab. Er wird erneut über das Thema Kita-Plätze beraten

Boostedt | In der Diskussion um die Aufstockung der Kindertagesstättenplätze steht in Boostedt wieder alles auf Anfang. Einstimmig wurde im Ausschuss für Jugend, Sport, Senioren und Soziales am Montag beschlossen, Bürgermeister Hartmut König (CDU) von seinem Auftrag zum Ankauf des Gebäudes A5 auf dem Kasernengelände (der Courier berichtete) zu entbinden. Damit ist die Eröffnung einer zweiten Kita im Ort jetzt erst einmal vom Tisch.

Grund für das Zurückrudern der Gemeindevertreter waren die neuesten Prognosen hinsichtlich der benötigten Plätze. „Die Kita ist zwar nahezu bis auf den letzten Platz ausgelastet. Aber eine zweite Einrichtung wird nicht sofort benötigt. Deshalb will sich der Ausschuss nun noch einmal erneut in Ruhe mit dem Thema auseinandersetzen“, erklärte der Vorsitzende Hans-Heinrich Duggen (SPD) auf Anfrage.

Geplant sei dazu in Kürze eine Sondersitzung, auf der eine zukunftsfähige Erweiterung der Kinderbetreuung vor Ort erarbeitet werden soll. „Ohne die Variante des Bundeswehrgebäudes ist das Problem nicht gelöst, da der Bedarf ja nach wie vor besteht. Aber unter Umständen bietet eine bauliche Veränderung der bestehenden Kita oder die Nutzung der jetzigen Feuerwehr Möglichkeiten, die zukünftig benötigten Plätze einzurichten“, erläuterte er weiter.

Abgelehnt wurde im Ausschuss der Antrag der Kita zur Beschaffung eines neuen Sprungtuches für das Trampolin, da dieses Gerät für die Kinder zu gefährlich sei. Alternativ wurde der Einrichtung jedoch vorgeschlagen, sich ein anderes Spielgerät auszusuchen.

Von den Gemeindevertretern bestätigt wurde hingegen der Empfehlungsbeschluss der vorausgegangenen Finanzausschusssitzung, den Reit- und Fahrverein Boostedt in seiner Weiterentwicklung zu unterstützen. Für einen Anbau sowie die Dachsanierung und das Planieren des Geländes werden rund 120 000 Euro benötigt. Ein Drittel der Kosten trägt der Kreissportverband, ein weiteres Drittel übernimmt die Gemeinde und die letzten 40 000 Euro sollen dem Verein als Darlehn für zehn Jahre aus der Gemeindekasse zur Verfügung gestellt werden. Für die Organisation der gemeindlichen Veranstaltungen wie zum Beispiel den Laternenumzug wurde ein Arbeitskreis gebildet.  



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