Sanierung : Die Zentrale der Diakonie zieht für ein Jahr um

Sie packen bereits fleißig Umzugskartons: Marianne Nobs (rechts), Leiterin der Finanzbuchhaltung, und ihre Kollegin Yvonne Sobolewski.
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Sie packen bereits fleißig Umzugskartons: Marianne Nobs (rechts), Leiterin der Finanzbuchhaltung, und ihre Kollegin Yvonne Sobolewski.

Das Gebäude in der Straße Am Alten Kirchhof wird saniert. 35 Kollegen aus sechs Abteilungen arbeiten ab morgen im Industriegebiet in Einfeld.

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02. Februar 2017, 08:30 Uhr

Neumünster | In der Zentrale der Diakonie Altholstein wurden in den vergangenen Tagen 1500 Umzugskartons gepackt. Morgen ziehen die 35 Mitarbeiter von Personalverwaltung, Finanzbuchhaltung, Geschäftsführung, IT, Öffentlichkeitsarbeit und Mitarbeitervertretung vom Alten Kirchhof 16 für ein Jahr an die Industriestraße 30 nach Einfeld. Das Gebäude am Anscharforum wird bis Februar 2018 energetisch saniert und erweitert.

„In den 1960er-Jahren hat man beim Bau eher nicht auf Wärmedämmung und Energieeffizienz geachtet“, sagt der Geschäftsführer der Diakonie, Heinrich Deicke. Das soll nun nachgeholt werden. Rund zwei Millionen Euro fließen in die Sanierung des Dachs, neue Fenster und die Isolierung der Außenwände mit einem Wärmedämmverbundsystem.

Zusätzlich ist eine Erweiterung der Büroflächen durch einen Anbau geplant. Der soll in erster Linie Platz für das Personal schaffen, das in den vergangenen Jahren immer weiter gewachsen ist, wie Deicke erklärt: „Die übergreifenden Aufgaben für unsere mehr als 1000 Mitarbeiter zwischen Kiel und Norderstedt und die 1800 Kunden der Pflege-Diakonie haben stark zugenommen. Unser Personal in den zentralen Dienstleistungen saß hier am Anscharforum zum Schluss ziemlich beengt.“

Der Umbau ist für den Geschäftsführer ein deutliches Bekenntnis zum Standort Neumünster: „Uns liegt daran, das Anscharforum im Herzen Neumünsters als kirchliches Zentrum sichtbar zu machen und zu stärken.“

Die Mitarbeiter der Diakonie-Zentrale nehmen die derzeitige Situation gelassen hin. „Ein Umzug passt ja eigentlich nie so richtig ins Konzept. Ich schreibe beispielsweise gerade an meinem Jahresbericht, und die Kollegen aus der Buchhaltung bereiten sich auf die Wirtschaftsprüfung vor. Aber wir tragen das mit Fassung. Der Vorteil ist, dass der Umzug wirklich super organisiert ist. Und in einem Jahr kehren wir in ein schönes und saniertes neues Gebäude zurück. Darauf freuen wir uns sehr“, sagt Pressesprecherin Christine Noack.

Wegen des Umzugs ist die Diakonie Altholstein heute und morgen telefonisch nur eingeschränkt erreichbar.

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