CDA-Forderung : Die Wobau soll auch an junge Flüchtlinge vermieten

dpa_1489d400617ec7f7
1 von 2

Die Stadt muss immer mehr Jugendliche unterbringen und betreuen

von
28. Juli 2015, 07:30 Uhr

neumünster | Die Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) in Neumünster zeigt sich besorgt über die Unterbringungsmöglichkeiten für Jugendliche, die von der Stadt in Obhut genommen und betreut werden müssen. Das betrifft nicht nur die minderjährigen und unbegleiteten Flüchtlinge, sondern auch Kinder und Jugendliche aus Neumünster. Dieser gesetzliche Auftrag bringt die Stadt zunehmend in Schwierigkeiten, weil es immer mehr Jugendliche sind und die mit großem Personalaufwand betreut werden müssen (der Courier berichtete).

Die CDA macht gestern per Pressemitteilung den Vorschlag, die Stadt solle auf die Mithilfe der Vermieter setzen. „Wir möchten die großen Vermieter in Neumünster, insbesondere das städtische Tochterunternehmen Wohnungsbau GmbH, aufrufen, mit der Stadt über die Verwendung von bislang ungenutzter Wohnfläche für die Nutzung durch den Allgemeinen Sozialen Dienst in Verhandlungen zu treten“, meint der CDA-Vorsitzende Oliver Schlemmer. Damit könne die prekäre Situation für die Jugendlichen, egal welcher Herkunft und Status, gemildert werden.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen