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Kultur : Die Wichtel kamen leider nicht unter den Hammer

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die eigentlich geplante amerikanische Versteigerung musste mangels Besucherbeteiligung abgesagt werden.

shz.de von
erstellt am 06.Jan.2014 | 09:00 Uhr

Die 28 farbenfrohen Wichtel, die in den vergangenen Wochen den Eingang zu Villa Wachholtz schmückten, kamen am Sonntag nicht wie geplant unter den Hammer – dennoch fanden einige Kunstwerke neue Besitzer.

Entstanden waren die Wichtel während einer Eltern-Kind-Malaktion der Gerisch-Stiftung, bei der die riesige Weihnachtstanne, die im Jahr 2012 vom Designer-Outlet-Center gestiftet wurde, vor der Verwendung als Feuerholz bewahrt wurde.

Die eigentlich geplante amerikanische Versteigerung musste mangels Besucherbeteiligung abgesagt werden. Auch Stadtpräsident Friedrich-Wilhelm Strohdiek kam somit als Auktionator nicht zum Einsatz.

Doch der guten Stimmung der Anwesenden tat dies keinen Abbruch. Mit heißem Punsch und leckerer Erbsensuppe ließen es sich rund 30 Gäste gut gehen. „Dass die Versteigerung nicht zustande gekommen ist, ist zwar schade, aber nicht zu ändern“, kommentierte auch Brigitte Gerisch die geringe Resonanz gelassen.

Einige Wichtel fanden in der fröhlichen Runde auch ohne Gebot neue Liebhaber, sodass am Ende trotzdem rund 200 Euro für das Friedrich-Ebert-Krankenhaus (FEK) zusammenkamen. Ihren eigenen selbst bemalten Wichtel, die lustige Violetta, nahm zum Beispiel Jade (7) mit nach Hause, und auch Kuno Neubauer aus Kiel sicherte sich einen der bunten Gesellen. „Wir wollten eigentlich nur in die Ausstellung, doch jetzt haben wir uns sogar ein Kunstwerk gekauft“, sagte er schmunzelnd.

„Wir lassen die Wichtel einfach hier stehen. Und wer möchte, kann sich in den kommenden Wochen noch einen abholen. Vielleicht bekommen wir so noch ein bisschen Geld für die gute Sache zusammen“, lautet das Angebot von Brigitte Gerisch, der die Spendenaktion zugunsten der krebskranken Kinder im FEK weiterhin am Herzen liegt.

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