Altonaer Strasse : Die Waschanlage ist doch nur für Autos

Die Waschanlage soll auf das Grundstück Nr. 26. Zwischen Südbahnhof (oben) und Jet-Tankstelle (Nr. 237) sollen drei Linksabbiegespuren entstehen. Drei Bäume sollen gefällt und mindestens zehn neue (hellgrün ohne Rand) gepflanzt werden.
Die Waschanlage soll auf das Grundstück Nr. 26. Zwischen Südbahnhof (oben) und Jet-Tankstelle (Nr. 237) sollen drei Linksabbiegespuren entstehen. Drei Bäume sollen gefällt und mindestens zehn neue (hellgrün ohne Rand) gepflanzt werden.

Drei Bäume sollen für den Ausbau der Abbiegespuren gefällt und mindestens zehn neu gepflanzt werden.

shz.de von
27. Juni 2014, 08:15 Uhr

Die geplante neue Waschanlage hinter der Jet-Tankstelle an der Altonaer Straße ist doch nur für Autos. Heinrich Kautzky, Fachdienstleiter Umwelt und Bauaufsicht bei der Stadt, korrigierte heute seine Aussagen von gestern, wonach die Waschanlage auch für Laster gedacht ist. Er stellte zugleich klar, dass drei Allee-Bäume für die beabsichtigten Abbiegespuren (der Courier berichtete) weichen müssen. Dafür sind mindestens zehn Neuanpflanzungen in dem Bereich zwischen Südbahnhof und Grüner Weg als Ausgleich vorgesehen.

Kautzky trat Kritik entgegen, durch das Fällen der Bäume werde der Allee-Charakter zerstört. „Wenn wir an vielbefahrenen Straßen Bäume haben wollen, müssen wir damit leben, dass auch mal der eine oder andere weichen muss“, sagte er. Es sei lange und intensiv um eine verträgliche Lösung gerungen worden. Mit dem Ergebnis ist der Fachdienstleiter zufrieden: „Aus grünen Gesichtspunkten der Stadt ist die Variante angemessen.“ Insgesamt rechnet er mit mehr Verkehr, der aber durch die neuen Abbiegespuren besser gelenkt werden könne. Ein Verkehrsinfarkt drohe nicht.

Betreiber der Anlage ist die Gwan Holding GmbH mit Sitz am Ilsahl in Neumünster. Sie will eine Waschstraße mit vier SB-Waschplätzen und sechs Autosaugern auf einer Fläche von rund 2500 Quadratmetern errichten. Es handele sich um „einen seriösen Bauantrag, der nun in einem ganz normalen Verfahren abgearbeitet wird“, sagte Kautzky. Da die Waschstraße dort zulässig ist und keine direkte Wohnbebauung angrenzt, rechne er im laufenden Beteiligungsverfahren nicht mit größeren Schwierigkeiten. Die Genehmigung könnte bereits in wenigen Wochen erteilt werden. Dann darf sofort mit dem Bau begonnen werden.

Der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss berät das Thema am kommenden Donnerstag bei seiner Sitzung.

Aktualisierte Version vom Freitag, 27. Juni, 14 Uhr.

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