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Ausstellung : Die vielen Gesichter des Kleinfleckens

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Zum fünften Jahrestag der Platz-Neugestaltung gibt es eine Ausstellung im Tuch+Technik: Historische Fotos und der Wandel der Jahreszeiten

Neumünster | Vor fünf Jahren war es soweit: Nach 15-monatiger Bauzeit wurde der neugestaltete Kleinflecken eingeweiht. Diesem Datum ist eine Ausstellung im Museum Tuch+Technik gewidmet. Unter dem Motto „Fünf Jahre neuer Kleinflecken – Ein Platz mit vielen Gesichtern“ werden bis Ende August rund 30 überwiegend großformatige Motive vom zweiten zentralen Platz der Stadt gezeigt.

Gezeigt werden in den Fenstern des Museums und den Schaufenstern rund um den Kleinflecken historische Schwarz-Weiß-Fotografien des früheren Courier-Fotografen Walter Erben, dessen Nachlass von der Fotografin Monika Krebs verwaltet und gepflegt wird. Zu sehen sind unter anderem Wochenmarkt-Motive aus den 50er- und 60er-Jahren und die Neumünsteraner Gilden. Auch Farbfotos des Hobbyfotografen Marco Ludwig, die den Platz in verschiedenen Jahreszeiten zeigen, alte Postkarten und private Bilder von Anliegern oder ehemaligen Geschäftsleuten werden ausgestellt.

Viele dieser Bilder wurden in den bisherigen zehn Ausstellungen im Marktmeisterhäuschen ausgestellt – und gut angenommen. „Die Leute bleiben immer wieder vor den Fotos stehen, zeigen darauf, erkennen Angehörige oder Bekannte und erzählen ihre persönlichen Geschichten“, hat Monika Krebs beobachtet. So wie das Bild des Paares, das Gänse auf dem Wochenmarkt betrachtet – nicht, um sie zu kaufen, sondern weil sie den Preis wissen wollen, als Maßstab für ihre eigenen Gänse. Monika Krebs: „Ich möchte diese persönlichen Geschichten sammeln und weitererzählen.“

Monika Krebs, Pastorin Simone Bremer und Museumschefin Astrid Frevert gehören neben einigen Anliegern des Kleinfleckens dem ehrenamtlich organisierten „Runden Tisch Kleinflecken“ an, der es sich zum Ziel gemacht hat, den Platz zu beleben und ihn positiv ins Gedächtnis der Bürger zu kriegen. Zur Einweihung organisierte der Runde Tisch ein großes Fest.

Das Fazit der Mitglieder des Runden Tisches nach fünf Jahren fällt positiv aus: „Der Platz in seiner jetzigen Gestaltung wird gut angenommen – kein Vergleich zum Teerplatz vorher. Die Bänke sind bei gutem Wetter immer gut belegt, die Wasserspiele ziehen die Menschen an. Der Kleinflecken wird als Ruhezone angenommen, aber auch als Parkzone an Wochenmarkttagen“, sagt Pastorin Simone Bremer.

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