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Holsteinischer Courier

17. Oktober 2017 | 17:51 Uhr

Boostedt : Die Verwaltung ist schon vor Ort

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Arbeiten in der Flüchtlingsunterkunft laufen auf Hochtouren.

Boostedt | In vier Wochen sollen die ersten 50 Flüchtlinge in die neue Unterkunft auf dem Kasernengelände in Boostedt einziehen. (der Courier berichtete). Doch bis dahin haben die Handwerker noch jede Menge zu tun. Die Verwaltung arbeitet aber schon in der ehemaligen Kaserne.

In den Wohnblöcken sind Elektriker am Werk, ständig wird neues Mobiliar angeliefert und im Außenbereich ist noch schweres Gerät im Einsatz. „Die Fläche neben der Turnhalle wird zurzeit planiert, um dort Sanitärcontainer aufzustellen“, erklärte dazu die stellvertretende Leiterin des Landesamts für Ausländerangelegenheiten, Katja Ralfs, beim Ortstermin am Donnerstag. Die Turnhalle selbst soll vom Anlieferer als Essensausgabe genutzt werden. Fast alle Gewerke seien jetzt vergeben. „Nun geht es Schritt für Schritt mit Hochdruck voran“, sagte die zukünftige Leiterin der Neumünsteraner Zweigstelle.

Am Mittwoch haben jedenfalls schon die ersten Mitarbeiter der Verwaltung ihre Arbeit in Boostedt aufgenommen. „Weiteres Personal ist zum 1. März eingestellt. Dieses wird jetzt jedoch zunächst in Neumünster eingearbeitet“, erläuterte Katja Ralfs weiter. Vier Stellen sind dabei für die Bearbeitung von aufenthaltsrechtlichen Fragen vorgesehen. Dazu kommt noch einmal Personal für die Poststelle und die Telefonzentrale.

Zuversichtlich trotz des engen Zeitplans zeigte sich auch Sven Lorenz, Vorstand des Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Dieser hat den Zuschlag für die Betreuung der Flüchtlinge bekommen (der Courier berichtete). „Das Gros der Ausrüstung, unter anderem PCs und Server, sind bestellt. Und die Auswahlgespräche für das zukünftige Personal laufen. Wir werden hier so schnell wie möglich mit drei bis fünf Kräften starten“, erklärte er.

 


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